Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ein Engelchen vom Himmel

Während ich meine letzten Adventgrüße
für die Weihnachtspost fertigmache,
fällt mein Blick auf unser Kanapee in der Wohnküche.





Dort liegt ein kleines Engelchen, 
das im Vorbeifliegen bei uns hereingeschaut hat und geblieben ist.
Etwas über ein Jahr ist das nun her.

Ein Blick aus dem Fenster zeigt kleine zarte Schneeflöckchen,
die den Garten wieder mit zuckerigem Weiß überpudern.
So ist es doch gleich viel schöner,
wenn wir uns heute Abend auf den Weg machen, 
um das Theaterstück zu sehen, 
das die Großen in ihren AGs einstudiert haben.





Während ich hier schreibe,
schläft die Katze im ersten Stock in einem der Kinderzimmer und
der Hund auf seinem Lieblingsplatz unter dem Austragsbänkchen.
Wenn das kleine Engelchen wieder wach ist, 
werden wir hinausgehen, die Hasen besuchen,
ihnen zwei Karotten und ein paar Hände voll duftendes Heu bringen
und es ihnen ein bisschen weihnachtlich machen.





Ich wünsche euch allen, 
meine lieben Blogbesucher,
eine wunderschöne ruhige Weihnacht
und denjenigen, von denen ich die Adresse hatte, 
ein bisschen Freude an meiner kleinen Weihnachtspost.

Meine herzlichsten Adventgrüße!
eure epipa





Freitag, 14. Dezember 2012

Von Plätzchen und Bäumchen

Eine meiner Lieblingsplätzchensorte seit meiner Kindheit
sind solche mit Gelee.
Ob das Gelee nun zwischen den Schichten aufgetragen
oder als Kleks in die Mitte eines Teilchens geträufelt wird, 
ist dabei absolut unerheblich.
Hauptsache mit Gelee.



Mein Mann bevorzugt eher die schokoladigen Varianten.
Die Kinder essen praktisch alles, 
der Hund liebt die Brösel, die das Kleinste Kind fallen lässt
und die Katze die Milch, die im Eifer des Teigrührens daneben geht.
 In diesem Jahr muss ich gestehen, 
habe ich noch nicht aus dem Vollen geschöpft.
Es gibt ja viele fleißige Bäckerinnen, 
die alles pünktlich zum 1. Dezember fertig haben.

Das schaffe ich nie.
Mitte November scheint Weihnachten noch fern, 
und dann ist es ganz plötzlich und unerwartet so weit.
Darum habe ich mir die Philosophie zu eigen gemacht,
dass die Adventszeit die Zeit der Vorbereitung ist,
was auch das gemeinsame Backen, Kartenschreiben, Geschenke basteln 
und den Baum aussuchen mit einschließt.



Die Wahl des Christbaums hat bei uns jedes Jahr seine ganz eigene Geschichte:

Ich habe als Kind einmal eine Geschichte gelesen,
die von einem Bäumchen handelte, das niemand haben wollte, 
weil es nicht so prächtig war wie die anderen,
weil es Fehler hatte und weil es nicht perfekt war.
Dieser kleine Baum war deshalb auch sehr traurig,
bis ihn ein armer alter Mann für ein paar Münzen erstand 
und mit nach Hause in seine kleine ärmliche Dachwohnung nahm.
Dort schmückte er das Bäumchen liebevoll mit Äpfeln und Kerzen.
Wie glücklich war das Bäumchen nun!

 Ich war damals noch ein Kind, 
doch hat mich die Geschichte schon zu dieser Zeit sehr berührt.
Seither suchen wir jedes Jahr zum Ende der Adventszeit solches Bäumchen,
das übrig ist, das niemand haben wollte und
das wir glücklich machen können.
 Es ist nie klassisch schön, 
es hat Fehler,
die Äste sitzen nicht am "richtigen Platz"
oder die Nadeln sind nicht so herrlich dicht, 
wie bei den anderen Bäumen,
die alle schnell ein Zuhause finden.

Doch jedes Jahr putzen wir gemeinsam mit den Kindern unser Bäumchen heraus
und holen das Beste in ihm zum Vorschein.
 Und jedes Jahr lieben wir unser unperfektes Bäumchen.

Seit damals ist der Christbaum mein schönstes Weihnachtsgeschenk.


Ich wünsche euch einen wunderschönen Dritten Advent!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Advent, Advent

Bereits im letzten Jahr hatte ich zur Adventszeit begonnen,
Schneekristalle und Sterne für den Christbaum zu häkeln.
Auch in diesem Jahr häkle ich wieder.





Beim Christbaumschmuck bin ich eher traditionell eingestellt.
Rot und silber sind unsere Kugeln.
Dazu passen die weißen Schneesterne einfach wunderbar.

Doch ich muss zugeben, dass mir auch ganz bunter Schmuck gut gefällt.
Im großen Kaufhaus in der nächsten Stadt steht ein riesiger Christbaum,
der über und über mit pinken, magentafarbenen, lindgrünen, 
violetten und goldenen Kugeln geschmückt ist.
Dazwischen blitzen goldene Sterne und Hirsche hervor.
Dieser Christbaum gefällt mir ausserordentlich gut, was mich selbst überrascht.
Vielleicht schaffe ich es, für euch ein Foto zu machen.
Er ist wirklich zu schön.

Ausser dem großen Baum schmücken das ganze Kaufhaus 
auch mehrere kleine Bäume Ecken und Gänge.
Ich habe schon ernsthaft überlegt, 
mir einen nach Hause liefern zu lassen. :o)

Doch jetzt habe ich schon begonnen, 
dann bleiben wir auch klassisch rot weiß silber.




Die Schneekristalle häkle ich aus ganz normalem feinem Deckchengarn, 
wie man es in jedem Kaufhaus in der Handarbeitsabteilung bekommt.
Die meisten meiner Sterne häkle ich nach diesem Buch.

Dazu lassen wir unsWaffeln und selbstgemachten Punsch
schmecken und hören Weihnachtslieder.
Oder, wenn ich ganz viel Glück habe, 
haben die Kinder Lust und spielen Weihnachtliches am Klavier.




Von unserem selbstgebastelten Adventskalender 
sind noch kleine Schokoplätzchen übrig.
Diese dürfen natürlich niemals im Advent fehlen.
Das ist eine meiner Kindheitserinnerungen, 
die ich wohl weitergeben werde.





Diese kleinen Plätzchen gabs bei meiner Oma,
später auch daheim, weil wir keine Ruhe gegeben haben.
:o)



 
Wenn mir die Hände vom Häkeln weh tun, 
dann sticke ich in diesen Tagen auch gern kleine weihnachtliche Motive.
Diese lassen sich als Säckchen oder liebe Grußkarten verwenden,
die ich noch schreiben möchte.
Ausserdem stricke ich gerade die Puppe für meinen Sohn,
der zwar nicht mehr groß kuschelt, 
aber doch immer noch gern Selbstgemachtes in seinem Zimmer hat.


Wie sieht euer typischer Adventssonntag aus?
Welche Farben dominieren bei euch im Advent?
Rot, bunt oder ganz anders?
 


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Weihnachtsheimlichkeiten

Sie ist fertig!
Meine erste gestrickte
und gleichzeitig selbst entworfene Puppe.

Ich habe sie für meine Tochter zu Weihnachten gemacht, 
weil sie sich etwas zum Kuscheln gewünscht hat.
Ihr ahnt gar nicht, unter welchen Umständen ich ihre Vorlieben
zu Kleidung und Haarfarbe erfragt habe.
Sie sollte ja keinerlei Verdacht schöpfen.


 Folgende Wünsche konnte ich in Erfahrung bringen:
schwarze Haare 
keine festen Zöpfchen sondern frisierbar



eine lustige bunte Ringelstrumpfhose
Schuhe


und kein Kleid



Nun hoffe ich, dass diese Puppe ihren Vorstellungen Rechnung trägt
und ihr gefällt.


Ich habe die Puppe extra etwas schlanker und feingliedrig gestrickt,
damit sie beim Tragen schön mitschlenkern kann.
Gestrickt habe ich sie mit Stricknadeln 2,5
und Schurwolle, bzw. Resten von Sockenwolle.
Vor allem in den letzten Tagen war das Arbeiten ein Tanz auf dem Hochseil, 
da ich immer auf die Abendstunden warten musste, 
um weiter zu arbeiten.
Die einzelnen Teile waren einfach schon zu verräterisch. :o)

Bei jedem Knarzen der Treppenstufen
habe ich eilig die Stricknadeln unter das Kissen gestopft
 und mein Buch hervor geholt.
Nach einer warmen Milch mit Honig
gings dann auch viiiiiel besser mit dem Einschlafen.
Kaum war die Tür im Schloss, habe ich das Buch weggelegt
und die Stricknadeln hervorgeholt.

Gerade, während ich diesen Post schreibe, 
steht sie schon wieder plötzlich hinter mir.
"Was machst du da, Mama?"
Schnell Laptop zugeklappt
"Ähm... hm... arbeiten, Mäuschen"
Das war knapp!

Ich bin schon sehr gespannt, wie und ob ihr die Puppe gefällt
und welchen Namen sie bekommt.
Wie weit seit ihr mit euren Geschenken?

Ganz liebe Grüße
an alle Weihnachtswichel!




Montag, 19. November 2012

Vorbereitungen für Weihnachten

Mitten im schönsten Herbst beginne ich mit meinen Weihnachtsvorbereitungen.
Es hat bei uns Tradition 
einen großen Teil der Geschenke für die Kinder selbst zu machen.
Da möchte rechtzeitig begonnen werden.

In diesem Jahr wird es etwas zum Kuscheln und Liebhaben geben.

Da ich wie immer alles selbst entwerfe, 
habe ich mich mit Kamera, Block und Bleistift hingesetzt
und einfach mal drauflos gestrickt.
Bis jetzt musste ich glücklicherweise noch nichts auftrennen ...



Ich habe es mir auf dem Boden bequem gemacht, 
einen Kinderstuhl als Arbeitsfläche neben mir,
eine Tasse Tee daneben und den Hund, der zum kuscheln kommt.

So geht es recht schnell voran.



Verräterische Teile arbeite ich am Vormittag oder Abend und verstecke sie im Schrank.
Die unauffälligen Teile stricke ich während der Hausaufgaben direkt unter den Augen der Kinder.


Das Schönste und Spannendste am Weihnachtswichteln ist für mich, 
wenn ich mir den Augenblick ausmale, 
in dem das Papier von der Schachtel entfernt wird
und die Kinder das Geschenk sehen.

Ein weiteres selbstgemachtes Geschenk
bekam unser Kleinstes Kind zum ersten Geburtstag.

Ich bin Puppenmacherin in Mamapause und 
habe für mein Kleinstes natürlich sein erstes Wichtelchen genäht.
Hier seht ihr einen der ersten Momente des Jüngsten mit seinem Zwerg.
Ihr seht den Augenblick des Liebhabens,
das Püppchen ist eher weniger sichtbar ;o)
Kommt noch.



Gibt es bei euch auch selbstgemachte Geschenke?


Montag, 5. November 2012

Apfelglück

Jedes Jahr um diese Zeit bin ich im Apfelhimmel 
(hier, hier und hier).
In diesem Jahr noch mehr, als in den Jahren davor.
Wir haben unsere eigenen Äpfel.

Die letzten und gleichzeitig unsere ersten Äpfel sind geerntet
und liegen nun hoheitsvoll dekoriert mit unseren 
walk the dog Sammelschätzen an einem exponierten Plätzchen.
Das ist schon ein tolles Gefühl, 
die eigenen Äpfel.
Besonders, da es eine kleine Geschichte dazu gibt.



Unser Garten ist noch sehr jung,
gerade mal 2 Jahre und auch noch nicht so lange fertig.
Die Obstbäume stehen erst knapp ein Jahr in unserem Garten.
Mit einer Ernte hatten wir noch gar nicht gerechnet.



 Wir haben sie genau drei Tage 
vor der Geburt unseres Jüngsten Kindes gesetzt.
Das geht aus einem Kassenzettel hervor, 
den ich -als Lesezeichen- in meinem Gartenbuch wiederfand.
Ich weiß noch, wie ich mit riesigem Kugelbauch 
mit meinem Mann und den großen Kindern im Garten herumstapfte 
und wir die besten Plätze für sie aussuchten.



... und heute beißen 4 1/2 kleine Zähnchen hinein!


Es hat seinen ganz eigenen Zauber
zu sehen, was in einem Jahr passieren kann.

Ich bin natürlich auch in diesem Jahr wieder inspiriert.
Mal sehen, was ich daraus mache...


Liebste rotbackige Grüße!
eure epipa


Donnerstag, 1. November 2012

Walk the dog

Der Herbst ist eine meiner liebsten Jahreszeiten.

Ich werde immer wieder gefragt,
wie es uns mit Ockham geht.
Deshalb schreibe ich heute einen Walk the dog-Post.
Er liest sich vielleicht ein wenig sehr idyllisch,
doch so ist es für mich, wenn ich mit dem Hund gehe.
Auch wenn es regnet oder schneit, wie vor ein paar Tagen.

 

Ich liebe es, wenn ich frühmorgens, 
die Großen sitzen gerade im Schulbus,
das Kleinste Kind in den Kinderwagen setze, 
den Hund rufe und schon gehen wir los.

Wir müssen ein paar Schritte spazieren, 
dann öffnet sich der Blick auf die Felder,
der Nebel steigt auf 
und aus dem nahen Wald schallt der Ruf einer Krähe herüber.
Kleine Vögel sitzen in den Zweigen der Büsche, 
an denen wir vorüber kommen.
Alles ist so friedlich und still.



Nach ein paar Metern lasse ich den Hund von der Leine.
Er saust los und folgt den Fährten der Feldhasen und Rehe, 
die in der Dämmerung über die Felder wandern.
Das Kleinste Kind sitzt warm eingepackt in seinem Fellsack
und genießt es, durch den Herbstmorgen geschoben zu werden.
Wir sind still, 
bis auf ein gelegentliches "Komm, Ockham, weiter", 
sage ich kaum etwas.




Nach einer Stunde sind wir wieder zurück, 
zufrieden und voll innerer Ruhe,
ausgeglichen und angenehm müde.
Die beiden Babys legen sich schlafen und ich trinke in Ruhe meinen Kaffee,
bevor ich das Geschirr vom Frühstück spüle,
staubsauge, Wäsche wasche und all die Dinge erledige, 
die man eben so zu tun hat.
Solange, bis das Kleinste Kind wach wird.




Am Nachmittag gehen wir nach den Hausaufgaben meist alle zusammen.
Die Sonne scheint, 
die Blätter leuchten in allen Farben
 und in der Ferne sieht man die Berge.
Die Kinder laufen in ihren roten Gummistiefeln, 
die ich so liebe durch das raschelnde Laub
und der Hund hat seinen Spaß daran, 
die Blätter zu fangen.
Ein paar sammeln wir für den Kunstunterricht,
die wir später zwischen dicken Büchern pressen.
Es ist nicht ganz so still, wie am Morgen, 
es klingt glückliches Geplapper durch den Wald, 
die Großen finden einen neuen Geheimweg.



Wenn wir wieder zurückkommen,
kochen sich die Großen einen Kakao und ich mir einen Kaffee.
Wenn ich es geschafft habe, 
gibt es Kuchen dazu.
Im Anschluss daran holen die Kinder meist ihre Malsachen hervor
oder sie lesen.
Oh ja.
Man kann sagen, 
dass Ockham unser Leben bereichert hat.




Habt noch ebenso schöne Herbsttage, 
wie wir.




Habt ihr auch ein Lieblingsbild?



Freitag, 26. Oktober 2012

Mr Fox

Heute zeige ich euch einen herbstlichen Alpaka Pullover
der mich im Urlaub und in den letzten Wochen begleitet hat.

Mr Fox




Ich habe ihn für das Kleinste Kind zum Geburtstag 
für kühle Tage und unsere gemeinsamen Hundespaziergänge entworfen.

Ein breiter Kragen und ein langes Rippenbündchen schützen Nacken und Hände,
ein ebenfalls breiter Bund wärmt die Nieren.
Das Alpakagarn habe ich mit kleinerer Nadelstärke gestrickt, 
damit der Pullover dichter wird
und der natürliche Flausch des Alpakagarns schützt vor Wind und Kälte.




Zum Fototermin hatten wir einen wunderbaren Altweibersommertag
mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen.
Wir sind mit den Kinderwägen zu einem nahen Wäldchen spaziert und
haben uns einen schönen Platz am Waldrand zum Fotografieren gesucht.




Der kleine Theo war ein ganz wunderbares Model,
mit strahlenden Augen, ganz viel Lächeln und vielen Lausbuben Gesichtchen.
Ich konnte mich kaum entscheiden.

Eine Anleitung habe ich (bis jetzt noch) nicht geschrieben,
hier ist mit meinen zwei Babys grad ganz schön was los :o).
Ich reiche sie nach, sobald ich dazu komme.



Model: Theo

Dankeschön Theo!


Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder ein absolutes Lieblingsbild.
Ihr auch?

Liebe Grüße!
eure epipa

epipa sucht Babymodels

Mit Mr Fox endet mein erster Teil der Babyphotografie,
da ich mich langsam an die Weihnachtsgeschenke machen werde.

Es waren sehr spannende Monate
mit tollen Babys und liebevollen Familien.
Mit viel Spaß und Lachen,
manchmal auch Möbelrücken oder
auf dem Waldboden liegen für das perfekte Bild.

Doch epipa sucht fürs nächste Jahr  (evtl. auch früher) wieder Models,
 im Alter von 0 - 2 Jahren.

Wenn du in Oberbayern (PLZ Raum 8) wohnst oder in naher Zukunft einen Urlaub planst
und mit der Veröffentlichung der fertigen Bilder einverstanden bist, 
freue ich  mich auf
eine mail an info at epipa.de  -  "Babymodel"
mit einem Bild (oder Bildern) deines Kindes.
(Bitte bei natürlichem Licht und ohne Blitz aufgenommen.)

Du erhälst von mir als Dankeschön zum privaten Gebrauch eine CD mit den schönsten Bildern
für Oma, Opa, Onkel, Tanten und die Wohnzimmerwand.


Ich freue mich auf eine neue Saison mit euch!

Liebe Grüße!


PS.
Wenn du gerne Bilder von mir hättest,
mit einer Veröffentlichung aber nicht einverstanden bist,
kannst du mich gern auch einfach so buchen.


Samstag, 20. Oktober 2012

DIY - Pulswärmer und Stulpen stricken


Heute habe ich wieder ein DIY für euch!

Heute Nacht habe ich mir die Zeit genommen und für euch ein pdf zusammengestellt,
mit dem ihr arbeiten könnt.

Wir stricken




Seit ein paar Jahren stricke ich jeden Herbst
 für die lieben Kleinen
Pulswärmer bzw. Stulpen.

Ich bediene mich dabei eines Grundprinzips, sprich Maschenangaben,
das ich immer wieder neu durch Muster und Farben variiere.




Ich finde, Pulswärmer superpraktisch für Kinder die keine Handschuhe mögen (Kleinstes Kind),
 um den Lieblingspulli noch eine Weile zu strecken (Tochter),
 liebevolle Geschenke (toll für Familie und Freunde),
ruckzuck gestrickt (toll für mich),
gute Resteverwerter (toll für mein Arbeitszimmer)
und auch für Anfänger geeignet (toll für überhaupt).

 



 Ich habe meine Arbeitsweise für euch in einer pdf-Anleitung zusammengefasst,
die ihr hier downloaden könnt. 
Sie beinhaltet Maschanangaben für alle Größen vom Baby bis zum Erwachsenen
und Anleitungen für alle in diesem Post gezeigten Varianten.






Von meiner Anleitung ausgehend könnt ihr praktisch alles stricken,
was euch einfällt.

Ich wünsche euch viel Spaß!




Liebe Grüße
eure epipa


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Ockham

Da viele von euch neugierig waren,
stelle ich euch heute Ockham vor.



Ockham ist ein Appenzeller Sennenhund 
und wenn er mal groß ist, 
dann wird er aussehen, wie sein Papa.

Ockham hat, wenn man es so nennen will,
ein kleines bisschen Pech gehabt.
Er hat nur ein voll entwickeltes Auge und
auch sein Schwanz endet nicht in einer weißen Spitze,
sondern mit einem kleinen Knick.




Das war uns aber völlig egal.
Wir haben uns sofort in den kleinen Kerl und seine ruhige Art verliebt,
als wir die Züchterin besuchten, um uns einen Welpen auszusuchen.
Egal ob mit ein oder zwei Augen, wir wussten sehr schnell:
Das ist unser Hund.






Am ersten Tag war für alle alles noch neu, 
doch schon bald zeigte sich unser Welpe entspannt und aufgeschlossen.
Bereits am zweiten Tag freute er sich über das Heimkommen der Kinder
spielte vorsichtig mit dem Kleinsten Kind und schlief zufrieden im Körbchen ein. 
Am Nachmittag zeigte er, 
das er durchaus ein ganz lebhaftes Kerlchen sein kann, 
wenn die Großen Fußball spielen.
Selbst wenn der Ball mehr ihn überrollt hat, als umgekehrt.

Die Hasen wurden freudigst begrüßt und zum Spielen aufgefordert,
wobei Ockham nicht ganz verstehen konnte, 
dass der Löwenzahn um Längen spannender war, 
als ein kläffender Welpe.




Die Katze kam, sah, schaute uns mit einem "das ist jetzt nicht euer Ernst"-Blick an 
und ging in den ersten Stock zum Schlafen.
Futter nimmt sie huldvoll entgegen.
Auch wenn meine Hand nach Hund "stinkt".




Gassi klappt im Großen und Ganzen schon ganz gut, 
wenn ich die Zeichen richtig deute.
Wenn nicht, hilft dein Tipp hervorragend, Andi!  :o)
Wir haben Küchenrolle in praktisch jeder Ecke des Hauses.




Mein Mann schläft mit Ockham in unserer Wohnküche,
damit er nicht allein ist,
und es bei Bedarf schnell rausgehen kann.
So hat Nachts also jeder von uns ein Baby :o).

Soweit heute also von mir mit meinem Hundepost.

Meinen Herbstpullover habe ich so gut wie fertig,
die Fäden müssen noch vernäht werden.
Wenn das Wetter mitspielt,
kann ich in der nächsten Woche fotografieren.

Viele liebe Grüße!
Eure epipa


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Darfs ein bisschen mehr sein?

Wir bekommen Zuwachs.

Die Geburt des Kleinsten Kindes jährt sich in diesem Herbst zum ersten Mal
(wie die Zeit vergeht!)
  und da wir neben der immerwährenden Renovierungsarbeiten sonst nix zu tun haben,
holen wir uns eben noch ein bisschen mehr Trubel ins Haus.


Am Wochenende ist es soweit.
Nach nächtelanger Internetrecherche, Telefonaten, Besuchen
und schlussendlich gefühlten Jahrzehnten des Wartens
(die Kinder waren noch nie so vollständig über den Stand der aktuellen Wochentage orientiert)
treffen wir voll Vorfreude die allerletzten Vorbereitungen.

Jeder bringt sich nach seinen Möglichkeiten ein.

So haben sich bereits die Mitglieder unseres Haushalts, 
die sich auf allen Vieren fortbewegen,
das Körbchen schon am ersten Tag auf Tauglichkeit getestet 
und für bequem befunden.
*check*


Die Großen haben sich in der Bücherei mit 
Fachliteratur eingedeckt und ich werde jeden Abend
gebrieft, damit ich weiß, wovon ich später einmal rede.
Sitz-Platz-Lehrgang *check*

Das Mittlere Kind besteht darauf, 
das Halsband ihres Kuschel-Neufundländers zu stiften.
*check*




Zahnwechsel- und Apportierhölzer
werden auf Wunsch in der Werkstatt maßangefertigt.
*check*

Die hölzernen Dielen wurden noch einmal sorgfältig gewischt, 
damit kleine Malheure leichter beseitigt werden können.
*check*

 Sämtliches Zubehör wurde unter Einbeziehung
 aller Geschmäcker und Wünsche demokratisch besorgt.
*check*

Gummistiefel, Jacke und Leckerli fürs Geschäft
stehen neben der Tür parat.
*check*




Alles bereit.
Fehlt nur noch der Protagonist.
Am Wochenende ist es soweit.
Wir freuen uns ein Loch in den Bauch und
hoffen, dass die Katze nicht auszieht.

Wie war das bei euch? 
Platzhirschkatze und Welpe?
Ist die Katze immer noch beleidigt?
Duldet sie oder (man darf es ja gar nicht laut aussprechen)
mag sie den kleinen Nervkeks inzwischen?

Zwischen all diesen Vorbereitungen habe ich fleissig weitergestrickt
und darf vermelden, dass nur noch die Ärmel fehlen.




Vielleicht schaffe ich es noch vor dem Einzug unseres neuen Familienmitglieds.
Bis sich alles eingespielt hat, wird es im Hause epipa ein wenig turbulenter zugehen,
daher kann es sein, dass der Blog nicht ganz so produktiv geführt wird, als von mir vorgelegt.
Für die kleine Sucht zwischendurch werde ich mich wohl einstweilen auf Grannys verlegen.
Das müsste möglich sein, wenn beide Babys schlafen :o).
Fotos mache ich ja in Sekunden :o))


Bis bald!