Mittwoch, 28. August 2013

Gartenparadies

Unsere Mädels hatten mal wieder Ausgang im Garten.

Sie haben natürlich ihren eigenen Freilauf,
doch in den frühen Abendstunden lassen wir sie auch mal in den Garten.
Sie sind dann immer so herrlich beschäftigt,
picken hier und scharren da
und kommen in wirklich jeden Winkel.
Was mich freut - denn da treiben Unmengen von Schnecken ihr Unwesen..


Später muss ich sie wieder aus meinem Gemüsegarten vertreiben.
Dort scharrt es sich nämlich am Schönsten.
Man möchte gar nicht glauben, welche Kraft sie in ihren Beinen haben.
Sie können ohne weiteres den Salat fürs Abendessen ausgraben.

Tun sie auch.
Das wäre dann schon mal erledigt.
{check}












Wo eine Henne etwas Leckeres findet,
muss auch für die anderen noch Platz sein.

Da können sie richtig schnell werden.







Ich liebe dieses Bild, 
Schnabel im Gras und Schwanzfedern in der Höh´.




Unser tägliches Dankeschön:
Glückliche Eier von glücklichen Hühnern.

Heute werde ich noch backen.



Liebe Grüße von den Mädels und mir.

Habt einen schönen Tag!


Dienstag, 27. August 2013

Welche Wolle nimmst du?

Es ist Mittag, das Kleinste Kind schläft,
die Großen lesen
und ich setze mich mit einer Tasse Kaffee zum Beantworten eurer Briefe an mein Postfach.

Mein volles Postfach.

Kennt ihr die Szenen im Fernsehen, in denen die Schranktür im Kinderzimmer geöffnet wird
und der gesamte Inhalt sich über den Boden ergießt
und man fragt sich unweigerlich, 
wie das alles nur da rein gepasst hat?

Genau.

In meiner Situation müsste das so aussehen,
dass mindestens ein prall gefüllter Postsack über mir ausgeschüttet wird.
Die unter den bunten Umschlägen mit den schönen Briefmarken bin übrigens ich.
Nett und hübsch verpackt ist eure Post wirklich immer. 

Ich freu mich über jeden virtuellen Brief und Kommentar von euch.
Das ist Lohn und Brot eines jeden Bloggers. 



pflanzengefärbte Merinowolle


Doch, um beim Bild zu bleiben, ich schaff es nicht immer gleich zu antworten.
Manchmal schon, manchmal dauerts länger,
ein anderes Mal nehme ich wieder einen ganzen Haufen Briefe mit an den Tisch 
und beantworte alle auf einmal.
Und manchmal begräbt es mich auch wieder.

Das Beantworten eurer Post ist eine schöne Arbeit.
So viele nette Worte.
Ganz besonders freue ich mich auch, wenn der Brief mit 
"ich bin schon lange ein stiller Leser, heute möchte ich dir endlich schreiben" beginnt.
Recht so!
Ich freu mich immer, wenn ihr euch bekannt macht.

Eine der häufigsten Fragen in der letzten Zeit ist:

"Mit welcher Wolle strickst du?
Die Farben sind so schön."

Diese Frage möchte ich gern auch noch einmal hier beantworten.
Ich denke mir, dass sie euch interessieren wird. 


 Lana Grossa Linea Pura Organico
 

Ich häkle und stricke sehr gern mit pflanzengefärbter Baumwolle oder Schafwolle. 
Wenn ich Zeit habe färbe ich manchmal auch selbst. 

Ich arbeite aber auch gern mit anderen Garnen. 
Zum Häkeln nehme ich überwiegend Baumwolle von Lana Grossa, Linea Pura Organico.
Dieses Baumwollgarn ist herrlich weich und griffig und sehr schön zu verarbeiten. 
Für feinere Häkelprojekte, um Nadelstärke 3,0 sind Schachenmayr Catania oder Schöller&Stahl Limette ganz wunderbare Garne.

Im Winter stricke ich gern mit den reinen Merinogarnen von Lana Grossa.
Sie laufen gut über die Hand und Nadel und behalten auch nach dem Waschen noch Farbe und Form.

Abgesehen von Sockenwolle, die eine Beimischung hat, 
verwende ich niemals Synthetikgarne. 


 Lana Grossa Linea Pura Organico


Ich wünsche euch viel Freude beim Farben und Garne aussuchen.
Liebe Grüße!

eure epipa



PS: Da viele von euch den Loop nachstricken:
Ich freue mich auch über Bilder vom fertigen Projekt



Freitag, 23. August 2013

In der Ruhe liegt die Kraft



Mittagspause im Hause epipa.

Time goes by so slowly.










Das Kleinste Kind ist inzwischen eingeschlafen.




 Wenn er wieder wach ist, 
gibts den weltbesten Schokoladenkuchen.




Habt ein SCHÖNES, erholsames 
und ruhiges Wochenende.

Liebste Grüße!

Mittwoch, 21. August 2013

Ich weiß nicht was ich malen soll


Wir haben noch immer Ferien
und lassen es uns auch so richtig raushängen.
(Sorry all jenen, die bereits wieder im Hamsterrad laufen müssen.
Ihr habt unser ehrliches Mitgefühl.)
Bevor es uns auch wieder trifft,
genießen wir das süße Lotterleben und frönen all unseren Hobbies.

Eines davon ist malen, malen, malen.




In der Schulzeit kommt es oft viel zu kurz und darum betreiben wir das an Wochenenden 
und in Ferienzeiten geradezu exzessiv.
 Mittlerweile haben wir gute Halbzeit und die Köpfchen scheinen leer gemalt,
wobei das plaisir noch nicht befriedigt ist.
Eine Katastrophe bahnt sich an.
Besonders, wenn noch Langweile dazu kommt.
 Weshalb ich mich in letzter Zeit immer öfter mit der Frage 
"Mama, was kann ich denn malen?" konfrontiert sah.

Natürlich hilft die sorgende Mutter mit Vorschlägen.
Und ebenso natürlich waren praktisch alle meine Vorschläge unanehmbar.

Ein typischer Dialog.

"Mama, ich weiß nicht, was ich malen soll, sag mal was."
"Eine Blumenwiese und ein Haus drauf."
 "Mama, ich bin doch kein Kindergartenkind mehr"
"Bienen, Blumen, Schmetterlinge, Feen."
- "Mamaaa" 
"Dein unaufgeräumtes Zimmer." (ich beginne kreativ nachzudenken)
- "Mama, im Ernst" (ein Schmunzeln zuckt in den Mundwinkeln, aber nur ein kleines)
"Ich meine das Ernst. Was du da machst ist Kunst, das kann niemand ausser dir."

Das Kind grinst und fragt nicht weiter, 
denn es könnte unter Umständen am Ende passieren, 
dass die Mutter beschließt, den Umstand der Einfallslosigkeit 
für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zu nutzen.
Gott bewahre!

Glücklicherweise wurden sie wie ich aus dieser verzweifelten Situation gerettet, 
als sie letzte Woche zwei Malbücher der etwas anderen Art geschenkt bekamen.
Seither gibts die Bredouille "ich weiß nicht was ich malen soll" nicht mehr
und Kind wie Mutter sind von der peinlichen Situation der völligen Gedankenarmut erlöst.




Die Bücher sagen nämlich selbst, was sie haben möchten bitteschön.
Und wenns nicht gefällt, dann blättert man einfach um.
Bei 642 Möglichkeiten überhaupt kein Problem.




...

Ich brauch auch eins.

... wenn nach den Ferien die Klavierstunden wieder beginnen
und die Chauffeuse im Auto warten muss.




Malbücher:  hier und hier 
(for my english readers: here and here)





Montag, 19. August 2013

Neues vom Herd

In der letzten Woche stand mein ganzes Tun und Schaffen im Zeichen der Küche.
Einkochen, Backen, Neues ausprobieren und experimentieren.

Das lag unter anderem daran, 
dass die Kinder 4 kg kleine rote Pflaumen (bei uns heißen sie Griachal) 
vom Baum eines Nachbarn pflücken durften.
Es hat sich offensichtlich herumgesprochen,
dass wir Früchte gern verwerten. ;-)
Wir arbeiten inzwischen nach voll durchorganisiertem Plan:

Die Kinder sammeln,
ich entsteine und koche ein
 und der jeweilige Geber bekommt von uns als Dankeschön
ein Glas oder eine Flasche zurück. 




Am Abend haben wir unsere kleinen Minipflaumen über zwei Stunden lang entsteint 
und zu Marmelade und Likör verarbeitet.

In den nächsten Tagen kaufte ich auf dem Markt herrliche türkische Zuckeraprikosen,
aus denen ich ebenfalls Marmelade gemacht habe.
Dann kochte ich noch diverse Chutneys, Relishes
und pürierte ein ganz köstliches Tomaten-Pesto.

 Unsere Küche sah natürlich entsprechend aus:

Überall standen Einmach- und Schraubgläser herum (man weiß ja nie, welche Größen man braucht),
daneben der Pürierstab (mein Mann wollte mir schon einen von Hilti kaufen), 
große Emaille-Kochtöpfe (Flohmarkt und geerbt),
Schaumlöffel, Schöpfkelle,
mehrere klebrige Kochlöffel (wo hab´ ich denn, der war doch grad noch...?)
 und bekleckste (ach zefix, schon wieder) Geschirrtücher runden das Gesamtbild ab.
 Grad schön is´.
Marmeladekochen ist ein klebriges Unternehmen - jedenfalls bei mir.
Da geht nichts ohne die gute alte Küchenschürze.

 Dazwischen hopsen noch die Kinder von einem Bein auf das andere, 
jeder ein Knäckebrot in der Hand,
ob die Marmelade nicht endlich JETZT fertig ist 
und sie ein Löffelchen probieren dürfen.
Das Kleinste Kind fordert auch sein Recht auf "Mami Lade" 
- bei ihm sind es zwei Wörter.




Das machen wir in jedem Sommer.
Ich finde nichts ist schöner, als im verschneiten Winter in den Keller zu gehen
und sich ein Gläschen Sonne zu holen.

Die Kinder sind bei jedem Frühstück stolz bis in die Zehenspitzen,
wenn wir ihre Marmelade essen.
Unsere schmeckt nämlich sowieso am besten.
;-)




Die Gläschen die kein Vakuum gezogen haben, 
werden von uns sogleich verbraucht.

Dieses Mal haben wir ein Picknick im Feld gemacht.
Das Wetter war so schön.
Wisst ihr eigentlich, wie lecker rustikaler Käse mit süßer Aprikose schmeckt?

Probiert es unbedingt mal aus!




Käsesorten:
Appenzeller
Ziegenschnittkäse
St. Albray


Und was macht ihr so?



Dienstag, 13. August 2013

Johannisbeerkuchen {schwarz}



Die beiden Großen durften bei unserem Nachbarn schwarze Johannisbeeren pflücken.

Da bei uns bisher noch keine einzige Beere, Tomate oder sonst etwas Fruchtiges 
den Weg vom Strauch in die Küche geschafft hat
- sie verschwinden wie von Zauberhand -
war ich darüber natürlich sehr erfreut.

 Für Marmelade oder Likör war die Ausbeute zu gering.
Um die Arbeit der beiden dennoch entsprechend zu würdigen,
 haben wir den Beeren einen ordentlichen Rahmen gegeben 
und in einem Kuchen verbacken.





Die schwarzen Johannisbeeren geben dem Kuchen
eine herrlich frische herb-säuerliche Süße.
Ganz besonders köstlich wird es, wenn der Kuchen noch warm serviert wird.
Dazu noch ein Glas kalte Milch - mmh.

Und so gehts:





Eigentlich wollte ich noch Bilder vom Kuchentisch posten,
doch da war dann nicht mehr viel zum Posten da.


Als ich mit der Kamera zurück kam,
bot sich mir dieser Anblick




Das Kleinste Kind konnte nicht mehr länger warten.
Also hat er seinen Kinderstuhl zur Arbeitsplatte geschoben und sich selbst geholfen.
Den Rest überlasse ich eurer Vorstellungskraft.

;-)




Donnerstag, 8. August 2013

im Kornfeld

Um diese Jahreszeit leuchten um uns herum goldgelbe Getreidefelder.
Ich kann kein Jahr verstreichen lassen, ohne Bilder in diesen herrlichen Feldern gemacht zu haben.

Vielleicht liebe ich sie so, weil sie mich an wunderschöne Ferien erinnern,
die ich als Kind auf dem Bauernhof verbringen durfte.
Ich glaube, damals wuchs die Liebe zu Feld, Wiesen, Gummistiefeln und Kühen in mir.
Natürlich hatte jeder von uns "sein" Kälbchen.
Wir gaben ihnen Namen und durften mit ihnen spazieren gehen.
(meistens gingen aber sie mit uns.)
Wir spielten mit den jungen Kätzchen
und durften im Obstgarten die Bäume und Sträucher plündern.
Wenn es Abend wurde, halfen wir mit, die Kühe von der Weide zum Melken in den Stall zu treiben. 
Wisst ihr eigentlich wie gut ganz frische Kuhmilch schmeckt?
Oder wie ein Heustadel duftet?

Wir waren überall mit dabei und halfen auch fleissig mit,
die fertig gepressten Strohballen vom Feld auf dem Anhänger zu platzieren.
Abends fielen wir völlig zerkratzt und zerstochen,
doch rundum glücklich in unsere Betten.
Es war der schönste Sommer meines Lebens.

All das sehe ich wieder vor mir, wenn ich an goldenen Feldern vorbeifahre.

Taucht ein in meine goldene Welt.
 












Meine Tochter trägt mein akutelles Grannyprojekt und ihren innig geliebten Hasen.

Das Kleid findet ihr hier.


Liebste sommergoldene Grüße!
eure epipa




PS. Solltet ihr auch gern im Feld fotografieren wollen, achtet bitte der Bauern zuliebe auf das Getreide.
Meine Tochter ging nur in den Spurrillen des Bulldogs, also da, wo nichts wächst.



Samstag, 3. August 2013

endlich Ferien!






Ich möchte etwas Feines für unser Zuhause sticken.
Ein Kissen vielleicht. Ich liebe Kissen.
Mit ihnen kann man die Farben und Stimmung des Raumes immer wieder neu gestalten.
Das liebe ich.
Die Garne sind bereits augesucht,
alte Baumwollstoffe liegen bereit und warten nur darauf, vernäht zu werden.

Jetzt muss ich nur noch zählen und sticken.





Die Kinder bemalen Steine (oder sich selbst) und ich häkle bei einer Tasse Kaffee.
Das Schöne an Ferien ist die Zeit.
Plötzlich interessiert sich niemand mehr für die Uhr.

Gibt es einen größeren Luxus?




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!