Donnerstag, 31. Oktober 2013

come back soon

Meine Lieben,

nach einer Woche mit drei Familien-Geburtstagsfeiern
lasse ich meinen Mann mit den Kindern daheim 
und begebe mich für ein verlängertes Wochenende in Richtung Ostsee.


Mein Mann meinte, ich sollte doch endlich auch mal Zeit nur für mich haben.
Praktisch aus dem Haus geworfen hat er mich.
Widerstand zwecklos - ich hätts ja versucht.
 
"Aber..."
"Nix aber, genieß die Zeit."
"Aber..."
"Das kriegen die Kinder und ich locker gebacken."
"Aber..."
"... jetzt gönn den Fast-Food-Restaurants in unserer Umgebung doch mal ein bisschen Umsatz"

Was soll man darauf noch sagen?
Man will ja nicht so sein.

Hm. Ja gut. 
Dann fahr ich halt.
Wenn mich hier keiner haben will.

"Aber..."
"Nein, du erholst dich.
Und die Kamera bleibt hier, du arbeitest jetzt mal nicht,
dazu hast du in der nächsten Zeit noch genug Gelegenheit.
Du hast einfach nur frei."


...Ich hab mir dann aber doch wenigstens ein Wollknäuel und Nadeln herausgehandelt.
Anschließend habe ich mir den MP4-Player meines Ältesten geborgt (discman sind ja sowas von out),
mir ein Buch  EIN BUCH!  eingepackt das ich LESEN werde - ganz. 
Von vorn bis hinten. Und das innerhalb EINES Tages.
WANN habe ich das zum letzten Mal gemacht?


Also dann, bis nächste Woche, meine Lieben.
Ich wünsch euch was.


Liebe Grüße!


Huh... die kleine epipa allein in der großen weiten Welt. 
Ich beginne mich zu freuen. 


Dienstag, 22. Oktober 2013

Liebling, ich habe das Abendessen gesammelt...!

Da gingen wir doch wieder einmal in den Wald.
Mein Hund und ich.
Und wieder einmal ohne Korb.
Ich bin auch so schon mit genug Zeugs behängt: 

Und was finden wir zwei Trüffelschweinchen?

 P i l z e.

Auch bekannt als Braunkappen, Maronenröhrlinge oder Maroni.
So wunderschöne, große und praktisch fast gar nicht angeknabberte, 
wie man sie nie findet, wenn man mit Vorsatz in den Wald geht.
Aber echt nie.

Tja und da steh ich dann mitten im tollsten Maroni-Anbau-Gebiet mit nichts dabei.
Aber solche Pilze lässt man nicht stehen.
Oh nein.
Wenn das die Pilzfee sieht - die lässt einen nie mehr auch nur einen winzigen Pilz finden.

 Zuerst habe ich sie noch in den Händen gesammelt,
aber da war der Platz recht schnell belegt.
Die Leckerlitasche ebenso.
Tja, da bleibt nur noch... Moment da müsste doch noch...
Ja. Hurra da ist doch noch eine Tüte übrig.
Eine, wie sie verantwortungs- und rücksichtsvolle
Hundebesitzer immer dabei haben.
(Mehr mag ich dazu jetzt nicht  mehr sagen, wer einen Hund hat, müsste Bescheid wissen.
Für die, die es nicht wissen: Is echt ok so.)

 Und so ging ich frohgemut mit reicher Beute nach Hause.

Daheim angekommen, reichte ich fröhlich meinem etwas verdutzt dreinschauenenden Mann die Tüte
 mit den Worten "schau mal rein, das ist unser Abendessen" :D
und machte mich sogleich ans Werk.











So hab ich es gemacht:

ca. 500 - 600g Pilze
(ganz genau weiß ichs leider nicht, ich hab im jugendlichen Überschwang das Wiegen vergessen)
1 große Zwiebel 
etwas Weißwein
ca. 1/4 l Sahne
etwas Schnittlauch
Nudeln

---

Die Pilze (sofern sie nicht aus dem Glas kommen) waschen, putzen,
bei Bedarf die Schwämme entfernen und in kleine Stückchen schneiden.
Zwischenzeitlich einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen.

Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf mit heißem Fett zusammen mit den Pilzen andünsten.
Wenn es richtig schön zischt, mit etwas Weißwein ablöschen, kurz warten und die Sahne hinzufügen.
Sollte die Soße zu schnell eindicken, kann mit etwas Wasser oder Milch gestreckt werden.
Mit Salz, Pfeffer und etwas Thai Curry abschmecken und
bei leichter Hitze köcheln lassen

Die Nudeln in das gesalzene kochende Wasser geben und nach Packungsanweisung zubereiten.
Wenn sie fertig sind, abgießen, in Schüsseln verteilen, die Pilzsoße darüber geben
und mit Schnittlauch bestreuen.

Fertig.




SOOOO LECKER


Verratet ihr mir euer liebstes Pilzrezept?




Sonntag, 20. Oktober 2013

Kuschelwochenende und Plaid Amour

Ich liebe das Wochenende!

Die ganze Woche über bewegen wir uns in Uhrzeiten, Terminen und Verpflichtungen.
Der Samstag gehört dem Haus und dem Garten,
was an sich schon eine wunderbare Sache ist.
Aber der Sonntag... der Sonntag ist bei uns DER Familientag.

Easy Going ist die Devise,
Slow Motion die Tat.

Zeit für Spaziergänge, Brettspiele, Bücher (vor)lesen, malen, basteln, kuscheln.
Heiße Schokolade und Kuchen.
Mittagsschlaf auf dem Kanapee mit dem Plaid Amour.
Oh ich liebe diesen Namen! Weil er so so passt.
Wir lieben diese Decke.




Sie ist aus reiner Schurwolle gestrickt (was mir persönlich sehr wichtig ist)
und so weich, so wunderbar weich.
Eine echte wirkliche Kuscheldecke.

Zu schade, dass wir nur eine davon haben.

Das Maß ist etwas anders, als wir es von Kinderdecken gewohnt sind:
Sie ist schmal und lang und lässt sich daher sehr gut als Kinderwagendecke nutzen,
da sie untergelegt werden kann und lang genug ist, um noch einmal übergeschlagen zu werden.


Von allen Seiten Amour.
 



Wenn das Kleinste Kind Abends im Bett und mir kühl ist, 
lege ich mir das Plaid auch gern selbst wie einen Schal um die Schultern.
Von der Länge her passt es wunderbar und es wärmt so schön.




Das Kleinste Kind hält auf dem Kanapee selig den verdienten Mittagsschlaf.
War ja auch viel zu tun.
Trepp auf, Trepp ab, raus in den Garten,
Hühnereinstreu in die Haare, rein ins Haus, Äpfel für die Hasen,
mit dem Bobby Car die Terrasse rauf und runter und immer den Großen hinterher
Am Nachmittag wird mit dem gleichen Programm fortgefahren.
 
Wir graben den Garten um. 
Das Kleinste Kind gräbt Stockrosen aus.
Wir kiesen einen neuen Weg zum Hühnerstall.
Das Kleinste Kind wirft Split in den Rasen. 
Wir gießen den frisch eingepflanzten Buchs.
Das Kleinste Kind gießt seine Hose.

Am Abend haben wir alle unser Tagewerk getan.




Zeit zum Kuscheln.

 


Ich wünsche euch ein ebenso wundervolles gemütliches Kuschelwochenende!

Kocht euch heiße Schokolade mit Marshmallows,
backt einen Kuchen 
oder genießt es, draußen zu sein, frische Luft und letzte Sonnenstrahlen zu tanken.

Mit lieben Grüßen
eure epipa


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Jeder braucht ein Farnkäppchen für den Herbst ... wenn das mein Mathelehrer wüsste

Herbstzeit ist Mützchenzeit.

Vor kurzem habe ich für das Kleinste Kind eine neue Mütze gestrickt.
Der treue Leser wird wissen, dass ich oft schlicht in der Farbe, 
dafür aber gern mit Muster arbeite.
Das ist zum Teil auch der Tageszeit geschuldet, 
in der ich stricke.

Die Haupt(frei)zeit eines Fünfpersonenhaushalts findet in den späten Abendstunden statt.
Zu spät für fair isle-Techniken.
Darum habe ich mich für ein relativ unkompliziertes Zopfmuster entschieden.
Das einzig Knifflige war, die korrekte Maschenbreite der Zöpfe zu ermitteln, 
da sie sich zum Ende hin verjüngen müssen um ein durchlaufendes Muster zu erhalten.

Also habe ich nach einer Maschenprobe
die benötigte Menge an Maschen und Zöpfen ausgerechnet
(ausgerechnet. Ich. Wenn das mein Mathelehrer wüsste! Es ist doch immer wieder die Motivation.)
und einfach begonnen.
Das es ohne Auftrennen auf Anhieb gleich geklappt hat, war ein schöner Nebeneffekt.
Vermutlich aber eher ein mathematischer.
(Wenn das mein Mathelehrer...)




In dieses Mützchen bin ich ganz verliebt.
Zum einen, weil es so leicht und schnell gestrickt war, 
zum anderen, weil dem Kleinsten Kind das melierte grün so gut steht.




Am Wochenende haben wir die Kinder eingepackt 
und sind mit ihnen in den sonnendurchfluteten Herbstwald gefahren.
Haben Bilder gemacht und nebenbei ein paar Pilzsammler beunruhigt.
Als sich der Pilzkorb jedoch als Kameratasche entpuppte, 
waren wir wieder Freunde.

Der Name Farnkäppchen entstand aus naheliegenden Gründen:



Meine Kinder sind allesamt ganz unkomplizierte Models 
(noch. Ich rechne beinahe täglich mit der typischen Teenieallergie) und alles was ich tun muss, 
ist einfach draufzuhalten und den Auslöser im richtigen Augenblick zu betätigen.
Jede Pose sitzt.
Ihr versteht, warum es von mir eher wenige Bilder gibt...

Während unser Kleinster also selig durch die Botanik stapft 
und die Natur entdeckt,
steh ich nur so rum und mach Bilder, als würde ich dafür bezahlt.










Unser Kleinster entdeckt weiches Moos "eijei" und ein kleines Haus.
"Mama. Tür - auf".
Die Mütze sitzt perfekt.
Wenn das mein Mathelehrer... ihr kennt den Text.

Liebste Grüße
eure epipa

 Wisst ihr eigentlich, wieviele Pilze man findet, wenn man keinen Korb dabei hat?

Montag, 14. Oktober 2013

DIY Waschtücher für Zuhause und unterwegs


Heute zeige ich euch, wie ihr ganz einfach
hübsche kleine Waschtücher aus einem alten Handtuch nähen könnt.




Von allen meinen Baby DIYs sind mir diese kleinen Läppchen am Liebsten.
Ich habe sie genäht, als das Kleinste Kind noch ganz ganz klein war.
Sie sind und waren uns immer (und immer noch) unentbehrlich.

Wenn mal was daneben geht, das Kind selbst essen möchte, es aber vorzieht,
seinen Keks in breiiger Konsistenz zu sich zu nehmen,
wenn sich der Löffel am Mund vorbei bewegt hat -
stets hat Mutti ein hübsches selbstgenähtes Tüchlein parat.

Sie zieht es unterwegs mit geübtem Griff aus der Wickeltasche,
wedelt ein bisschen in diese, ein bisschen in jene Richtung
und beantwortet nicht ohne Stolz die Frage:
"Ist das aber ein hübsches Tüchlein! Wo bekommt man das denn her?"
Mit einem freundlich lächelnden
"Das gibt es leider nicht zu kaufen, das ist selbstgemacht".

Ganz im Sinne der 50er Jahre, als man sogar die Wäsche noch selbst nähte,
wenn ich meinen Haushaltsratgebern aus dieser Zeit glauben darf.

Nein im Ernst.
Ich mag diese kleinen Tücher wirklich sehr gern.
Sie verzeihen vieles (Karotte, Spinat ...) und sind viel schöner, als das ordinäre Feuchttuch.
Natürlich auch umweltschonender.






Du brauchst:

Frotteestoff oder ein Handtuch, das du entbehren kannst
etwas strapazierfähigen Baumwollstoff, z. B. ein Geschirrtuch
ein Bändchen
evtl. etwas Bügelvlies zum Applizieren


Schneide aus dem Frottee- und dem Baumwollstoff kleine Stoffflecke 
in einer dir gefälligen Größe heraus. 
Ich habe das Maß 16x14 cm genommen.

Wähle nun den Zickzackstich deiner Nähmaschine und stelle den Stichabstand möglichst eng ein. 
Wie groß der Rahmen um deine Applikation sein soll, bestimmst du mit der Stichbreite
Ich habe 4 mm eingestellt, das ist aber je nach Flor des Frottees unterschiedlich.
Probiere auf einem Rest ein wenig herum, bis du zufrieden bist, 
bevor du auf den Frottee stickst.

Mit einem weichen Bleistift kannst du die Form deines Motivs auf den Frottee zeichnen.
Die Markierungen verschwinden nach der ersten Wäsche.
Wenn du dein Motiv mit Stoff unterlegen willst (z. B. Tüchlein mit den Kirschen),
empfiehlt es sich, den betreffenden Stoff mit Bügelvlies aufzubügeln.
So rutscht dir beim Nähen nichts weg.

Schön gleichmäßig wird die Stickerei, wenn du dein Motiv auf der Unterseite des Frottees 
zusätzlich mit einem Stückchen Stoff unterfütterst.
Das gilt auch, wenn du (wie bei den Äpfeln im Bild) direkt auf den Frottee stickst.

Wenn du dein Motiv fertig gestaltet hast, nähst du das eigentliche Tüchlein.
Stecke dazu je eine Lage Frottee- und eine Lage Baumwollstoff rechts auf rechts fest.
Das Band, das später die Schlaufe werden soll, faltest du zur Hälfte 
und legst es so zwischen die Stofflagen, 
dass sich die beiden Enden außerhalb des Waschlappens 
und die Schlaufe im Inneren befindet – es ist recht unerquicklich, später alles wieder aufzutrennen 
(fragt mich nicht, woher ich das weiß…).

Dann nähst du einmal rundherum, bis auf ein kleines Stückchen, das du offen lässt.
Je nach Größe deines Waschlappens ca. 6 cm. 
Durch diese Öffnung wendest du nun das fertige Stück, so dass die rechte Stoffseite vor dir liegt.
 Bügle nun das Läppchen glatt und vernähe die Öffnung von Hand.

Abschließend kannst du in einer Kontrastfarbe noch einen kleinen Rahmen rundherum nähen.

Und schon bist du fertig.




 Von allen meinen vielen selbstgemachten Babyutensilien 
sind mir diese kleinen Helfer mit die Liebsten.




Mit diesem Post endet diese kleine Baby DIY Special-Reihe.


Da ich weiß, wie knapp die Zeit mit ganz kleinen Kindern oft bemessen ist, 
habe ich für euch Projekte gewählt, die in relativ kurzer Zeit realisiert werden können.


Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr hattet viel Spaß am Nacharbeiten.
Für mich war es eine schöne Zeit.




Herzliche Grüße
eure epipa


PS - kleiner Tipp:
Hartnäckige Karotten- oder Spinatflecke verschwinden ganz ohne Fleckenmittel,
wenn man das Waschtuch noch feucht in die Sonne legt.




Meine Anleitungen (Bilder, Maß- und sonstigen Angaben etc.) und die daraus entstehenden Produkte
sind ausschließlich für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch bestimmt!

Ich teile meine Ideen gerne mit euch,
macht anderen einfach eine Freude.

Copyright by www.epipa.de, bzw. http://epipa.blogspot.com



Mittwoch, 9. Oktober 2013

my taste of fall oder a perfect day - Part II

Einen wunderschönen freien Tag ließen wir 
mit Kirschkuchen, Schokocookies und frischem Espresso ausklingen.

Nachdem wir in der Stadt ein bisschen flanieren und Eisessen waren, 
sind wir am Abend noch einmal an den See zurück gekehrt.
An einem ruhigen einsamen Plätzchen direkt am Wasser stand ein verwitterter Tisch
 und eine ebenso verwitterte Bank,
auf der wir unser kleines Abendpicknick aufdecken konnten.
Mit dem Campingkocher aus früheren (kinderlosen) Tagen kochte mein Mann für uns Kaffee.

Die Kinder spielten mit dem Hund am Wasser,
warfen zwei-meter-lange Äste hinein,  nur um sie wieder abenteuerlichst herauszufischen.
Natürlich wurden sie naß.
Das Kleinste Kind wollte baden gehen, untersuchte verlassene Feuerstellen 
und probierte den Kuchen während des Shootings.
Kurz, ein wundervolles, heilloses Durcheinander, wie wir es immer haben.
Als sich dann alle ausgetobt hatten, Kinder, wie Hund 
blieb von Keksen und Kuchen nichts mehr übrig.

Es war einfach ein wunder-wunder-schöner Tag.
 














Das Abendlicht im Herbst ist einfach unbeschreiblich.

Auflaufform, Brettchen und Messer: Flohmarkt und Second Hand
Espresso-Tassen: ASA, schon etwas älter
Espressokannen: Bialetti, auch schon länger in unserem Besitz
handgestrickter Janker meines Mannes: ein Erbstück 
unser perfekter Tag: der Walchensee, Jachenau in der Nähe von Bad Tölz

Da das Rezept für mein Brot aus Part I bereits angefragt wurde:
Ich reiche es bald nach.

EDIT: das für den Kuchen auch :o)

 Liebe Grüße
eure epipa

PS. Das Wochenende soll wieder schön werden.
Macht euch einfach selbst einen perfekten Tag.


...und wenn die Sonne rauskommt, gibts wieder einen Post mit Selbstgestricktem.
Ich freu mich drauf

Montag, 7. Oktober 2013

DIY Wimpelkette

Jeder von euch wird wahrscheinlich Wimpelketten kennen.
Ich liebe sie.

Man kann mit ihnen ganz schnell und unkompliziert einen Raum 
in sekundenschnelle fröhlicher gestalten.
Sie sind schnell und einfach zu nähen
Reste oder "wertvolle" Stoffe lassen sich mit ihnen besonders gut verwerten.

 In jedem Kinderzimmer gibt es eine Wimpelkette, 
über dem Kanapee in der Küche und sogar am Laufstall hatten wir lang eine hängen,
bevor das Kleinste Kind vom Säugling zum Entdecker wurde.
Wenn die Kinder Geburtstag haben, schmücken viele bunte Wimpel ihren Platz
und zur Party den Gabentisch.
Im Sommer hänge ich sie auch gern in den Garten.

Sagte ich schon, dass ich Wimpelketten liebe?



Wenn du nähen kannst brauchst du:
Baumwollstoffe
Schrägband
Stecknadeln

Wenn du nicht nähen kannst, dann nimmst du statt Stoff einfach hübsches festes Papier 
oder deinen Drucker
und statt der Nähmaschine Kleber.
Im Internet gibt es eine Fülle an gratis Printversionen.
Zwei sehr schöne habe ich euch herausgesucht, ihr findet sie hier und hier.

Doch jetzt wird erst einmal genäht.
{Wenn du das Bild anklickst, kannst du es vergrößern.}
Die Vorgehensweise ist ganz einfach und überhaupt nicht kompliziert.
Gerade richtig auch für Nähanfänger 
oder Mamis mit ganz kleinen Kindern und variablen Schlafenszeiten ;o).
Da kenn´ ich mich aus.



Bild 1 + 2
Schneide so viele Wimpelteile zu, wie du haben möchtest. Am schönsten wirken ungerade Zahlen.
Als Maß nehme ich 8,5 x 9,5 cm, incl. 0,5 cm Nahtzugabe. 
Beim Zuschneiden lege ich den Stoff rechts auf rechts doppelt und schneide nach dem Nähen einfach den Falz durch.

Bild 3 + 4
Einmal über die Wimpel bügeln, damit sie schön gerade liegen und mit einem schmalen Zickzackstich entlang der schrägen Kanten nähen. Der obere Teil bleibt frei.

Bild 5 + 6
Wenn alle Teile vernäht sind, trenne ich den oberen Teil mit der Schere oder Rollschneider durch.
Dann die Wimpel wenden - für die Spitze hilft ein Bleistift, Stricknadel oder Schaschlikspieß - und bügeln.

Bild 7 - 9
Das Schrägband auf die gewünschte Länge zuschneiden - ich nehme gern 1,50 - 2 m - und die gewendeten und gebügelten Wimpel in gleichmäßigen Abständen mit Stecknadeln im Schrägband feststecken.

Am besten geht das, wenn man das zugeschnittene Schrängband in der Hälfte faltet, um die Mitte zu ermitteln. Dort dann den ersten Wimpel platzieren und von der Mitte ausgehend alle weiteren anordnen.
Achte darauf, genügend Spielraum zum Binden zu lassen.

Mit einem Geradstich knappkantig einmal über die gesamte Länge des Schrägbandes nähen.

Das wars. 
Mehr ist nicht nötig, um ein einfaches, 
aber wirkungsvolles und charmantes Dekoinstrument zu schaffen. 
Das geht immer mal zwischendurch.







Ich wünsche euch viel Spaß! 
eure epipa





Meine Anleitungen (Bilder, Maß- und sonstigen Angaben etc.) und die daraus entstehenden Produkte
sind ausschließlich für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch bestimmt!

Ich teile meine Ideen gerne mit euch,
macht anderen einfach eine Freude.

Copyright by www.epipa.de, bzw. http://epipa.blogspot.com

Samstag, 5. Oktober 2013

my taste of fall oder a perfect day - Part I

Der Herbst ist unsere liebste Jahreszeit.
Ich liebe es wenn sich nach einem kühlen Morgen der Nebel langsam auflöst
und die Sonne herauskommt.
Ich liebe es, wenn sich die Blätter färben
und das das herrlich goldene Licht des Herbstes.
Ich liebe Picknicks.

Einen Tag vor dem Feiertag beschlossen wir,
einen Ausflug zu machen.
Mit richtig früh aufstehen, weiter weg fahren, irgendwohin wo es schön ist.
Mal einen ganzen Tag mit den Kindern, dem Hund, der Campingausrüstung von früher
und dem Kofferraum voll mit Picknick und Wechselkleidung.

Das beschloss ich am Mittag.
Bis zum Abend habe ich Kuchen, Kekse und Brot gebacken, 
Zwetschgenmarmelade eingekocht (die waren kiloweise im Angebot - was soll man machen?)
im Hühnerstall die Eier eingesammelt und gekocht,
eigentlich wollte auch noch die Butter selbst...
Aber da wars dann doch schon ziemlich spät.

Wollt ihr unseren perfekten Tag miterleben?
Dann kommt mit uns mit.
Heute zeige ich euch Teil 1.

Wir sind an einen wunderschönen See gefahren, mit glasklarem türkisblauen Wasser.
Rund um den See erheben sich sanfte Berge mit Nadel- und Laubwäldern.
Man kann dort herrlich wandern, picknicken und den Tag verbringen.
Überall gibt es einsame stille Eckchen.
 Ein Paradies.




















Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende
 und vielleicht die Gelegenheit, selbst an einen schönen Ort zu fahren.
Packt eure Liebsten einfach ins Auto! 

Liebste Grüße!
eure epipa

PS. Kann sich jemand denken, wo wir waren?


Roggenbrot: selbstgebacken
Eier: selbstgesammelt
Zwetschgenmarmelade: selbstgekocht
sonst noch dabei: Ziegenbutterkäse (harmoniert so herrlich mit der Marmelade),
Landjäger, Salami vom Rind, kleine Cabanossi, Mini-Aufbacksemmeln

Pullover des Kleinsten: Mr Fox - hier
unsere Gummistiefel: hier und second hand (Kleinstes Kind)
meine Strickjacke (ich schaffs ja doch nicht selbst): hier