Dienstag, 29. September 2015

"Das kriegen wir hin"

Hello again.

Anfang des Jahres schrieb ich schon einmal einen Post mit einem ähnlichen Thema
Da war ich gerade mitten in der Arbeit für meinen zweites Buch.
 Der Reihe hätte ich in den letzten Monaten noch ein paar dieser Posts folgen lassen können
und gestern war wieder so ein Tag.

Immer wieder werde ich angesprochen, dass ich es ja ganz ganz gut habe,
weil ich "von Zuhause aus arbeiten" und mir meine Zeit "ganz frei" einteilen kann.

Das stimmt und ich genieße es.
Es war ein langer Weg bis hierher, 
für den ich mir wirklich viele viele Beine ausgerissen habe und noch ausreißen werde.

Was ich nämlich nicht habe, sind feste Arbeitszeiten, 
Urlaub in geregelter Form oder Krankheitsvertretung. 
Da bleibts dann eben liegen. Oder muss.
Da wird dann aus Arbeit einteilen können ganz schnell auch mal ein einteilen müssen.
Was viele Nächte mit Nachtschichten und wenig Schlaf, 
weil ich trotz kranker Kinder Termine einzuhalten habe,
Geschirr- und Wäscheberge, die an den Himalaya erinnern,
Uhren, die schneller laufen als sonst - was schon wieder zwölf??
Gerade war es doch noch zehn? bedeutet.
Und wieso ist der Kühlschrank schon wieder leer?

Warum ich trotz heißer Zeiten immer noch so viel Spaß daran habe,
ist, weil ich mein Leben genau so haben will, es immer so haben wollte und genieße. 
Und auch wenn es mal wirklich wieder drunter und drüber geht
und jede Minute dreimal verplant ist... 
Ist alles halb so schlimm, denn
"Das kriegen wir hin."

Das ist seit unserem Ostseebesuch der Familieninsider.
"Das kriegen wir hin."




Ostsee - Hansapark, diesen Sommer.
Es ist schon später Nachmittag, wir haben jede Menge Fahrgeschäfte absolviert,
altergerecht zwischen großen und kleineren Attraktionen gependelt 
- ich übernahm vornehmlich die, bei denen einen nicht der sichere Tod erwartet
oder das eben verzehrte Mittagessen noch einmal auf einen Sprung vorbeischauen möchte.
Ja ich gebe es zu, ich bin mit den Jahren langweilig geworden.

Nach einem doch von den Großen überredeten Überkopf-Fahrgeschäft
überfällt mich nach erfolgreichem Überleben der plötzliche Unterzucker 
und ich steuere einen Hotdogstand an.
Auf der Speisekarte sind allerdings nur ganze Menüs ausgeschrieben.
Ich frage den jungen Servicemann, 
ob ich denn auch nur einen Hotdog, einen Single quasi, bekommen könnte?
Er antwortet im schönsten nordischen Dialekt
"Jo, das kriegen wir hin."
 Und das in Deutschland!
Ich meine, es ist ja nicht selten so, das bei uns alles gaanz ganz vorschriftsmäßig abläuft.
Erst neulich waren wir wieder im Amt...

Nein, es geht auch anders.
"Das kriegen wir hin."
Das war so süß und so charmant und so einfach und unerwartet aus dem Ärmel geschüttelt,
dass dieser Spruch bei uns inzwischen zum geflügelten Wort geworden ist.

Der Rasen muss dringend gemäht werden, 
aber nieselt seit Tagen, nur dahinten kommt gerade ein Fleckchen blauer Himmel?
"Das kriegen wir hin."
(letzte Woche)

Die Reitstunde, die Deutschstunde mit unseren Arabern, 
den Schulfreund zum Volleyball mitnehmen,
die Abgabe des Meisterstücks und ein Auto zu wenig 
fällt alles auf ein Zeitfenster von eineinhalb Stunden?
"Das kriegen wir hin."
 (heute heute heute)

Der Schulbus fährt in weniger als fünfzehn Minuten vor,
der Kleinste spielt, weil er sich nicht anziehen möchte, mit uns fangen 
und dem Ältesten muss ich noch das vom letzten Skateboard-Training 
bös verstauchte Handgelenk verbinden?
Und zum Bäcker müssen wir auch noch?
Hua.
"Das kriegen wir hin."
(heute heute heute)

 Der kleine exquisite Wolllieferant, auf den man ganz fest gesetzt 
und in die Zukunftspläne von epipa.de eingebunden hat,
fällt für unbestimmte Zeit aus, 
was inmitten der laufenden Planung ein völliges Umdenken erfordert?
"Das kriegen wir hin."
(vor ein paar Wochen)

Der Kleinste ist am Montagmorgen für den Kindergarten nicht aus dem Bett zu bekommen,
der Vormittag wäre aber für epipa schon fest verplant gewesen?
Die beiden Großen sind ähnlich verschlafen,
wie der Kleine und wir verpassen den Schulbus.
 "Das kriegen wir hin."
(gestern)




Und so sitzen der Kleinste (er schlief bis halb zehn) und ich an unserem Küchentisch,
trinken Espresso und Kakao und arbeiten eben beide.
Er schreibt "ganz viele Briefe", die er akribisch faltet und abheftet,
ich entwerfe am PC neue Muster, vergleiche das gestrickte Probestück
und arbeite ein Exposé aus.
 
Die Arbeit geht zwar nicht in dem von mir veranschlagten Tempo von der Hand,
doch wir sind beide zusammen und das ist gut so.
Die fehlenden Stunden hänge ich eben einmal mehr am Abend dran.
"Das kriegen wir hin".




Es ist erstaunlich, welche Kraft dieser Satz hat.

Ich wünsche euch ganz viel Gelassenheit, Humor und Erfindungsgeist für eure
"Das kriegen wir hin" Momente.




Montag, 21. September 2015

Backofen Handschuhe {DIY}

Sonntagsfrühstück.

Die Kinder sind schon fertig, aufgestanden und spielen mit dem Kleinsten ein Brettspiel.
Mein Mann und ich sitzen bei unserer inzwischen dritten Tasse.
Das ist die Ratschtasse, die Tasse, bei der wir gemütlich einfach so dahin plaudern.
Das gibts auch nur Sonntags.
An den Werktagen ist nach der ersten, zweiten Tasse Schluss 
und jeder von uns beginnt mit der Arbeit.

Sonntags sitzen wir oft länger am Küchentisch und unterhalten uns über die Dinge, 
die intensiver auszuführen unter der Woche oft die Zeit fehlt.
Ich genieße das sehr.

Als wir uns gerade mitten in einem Gespräch befinden, kommt unser Kleinster um die Ecke.
Über jede Hand ein Stoffsäckchen gestülpt, 
wie man sie bei Brettspielen manchmal für die "Goldstücke" oder Kärtchen etc. braucht.
"Mama, Papa schauts moi, i hob Backofen Handschua. Iaz konn i kocha."
(Mama, Papa, schaut mal her, ich habe Backofenhandschuhe. Jetzt kann ich kochen.) 

Das sieht so süß aus, doch leider sind diese neuen "Handschuhe" nicht wirklich funktionell.
Ich frage ihn, ob er denn richtige eigene haben möchte, 
solche, bei denen man sich nicht die Finger verbrennt.
Oh ja, die will er ganz gern haben.




Also räumen wir den Tisch ab, spülen das Geschirr und gehen in meine Werkstatt.
Dort darf sich mein Kleinster die Stoffe aussuchen, die er gern haben würde.
Er entscheidet sich für Roboter-Backofen-Handschuhe und geht spielen.

Die Ausführung indessen gestaltet sich bei so kleinen Händen 
dann jedoch unerwarteter Weise als doch nicht so hopplahopp, wie angenommen.
Ich will die Handschuhe wirklich funktionell und nicht so dünn, wie die, 
die man für die Kinderküche bekommt.

Also polstere ich dick, kann den fertigen Handschuh dann aber nicht wenden.
Für so kleine Hände ist so viel Füllmaterial zu steif.
Auch reicht mir die zuerst angenommene Nahtzugabe nicht, der Handschuh wird zu klein.

Fünf Handschuh-Prototypen und ein, zwei undamenhaft-entschlüpfte Ausdrücke später
verwerfe ich meinen ursprünglichen Plan, die Teile zu nähen und anschließend zu wenden
und nähe sie statt dessen mit Einfassband.
Das klappt auf Anhieb.




Mit Einfassung finde ich sie jetzt sogar noch süßer und bin froh,
dass der erste Entwurf nicht gelungen ist.
Funktionell sind sie auch.
Was will ich mehr?

Die Bilder machen wir dann noch in Trockenübung, 
für den Abend koche ich eigenes eine Kürbiscremesuppe 
und unser Kleinster hält beim Servieren den heißen Topf und Deckel.
Ganz stolz.
"Und des ist gar ned hoaß, Mama." 
(Und es ist gar nicht heiß, Mama.)

Damit ihr euch die fünf Prototypen und undamenhaften Ausdrücke sparen könnt, 
habe ich ein kleines DIY-Shooting für euch mitlaufen lassen.


Grafik durch *click* vergrößern:
links click, rechts click, "Grafik anzeigen", Lupe


Ihr braucht:

4x Oberstoff, rechteckig
4x Futterstoff, rechteckig
4x Füllmaterial, wie Volumenvlies - ich nahm ein altes Handtuch, 3-lagig
Einfassband, 4 cm breit
Nähgarn
kräftige Schere
Karton und Bleistift für die Schablone


grundsätzliche Vorgehensweise:

Ein Handschuh besteht aus zwei Teilen. Es ist leichter, wenn man die Teile zuerst als Rechtecke aufeinander legt und anschließend fertig vernäht den Handschuh ausschneidet.
Jeder Handschuhteil wird einzeln aus mehreren Lagen Stoff - Oberstoff, Füllmaterial, Futterstoff- zusammen genäht. Beide Teile anschließend säumen und mit der Oberstoffseite rechts auf rechts zusammen legen. Das Einfassband rechts auf rechts auflegen, annähen, wenden und von Hand auf der anderen Seite festnähen. Das gibt eine schöne Einfassung ohne sichtbare Naht. In meinem Fall war die rechte Seite des Bandes farblich zu intensiv, darum habe ich die weniger stark leuchtende linke Seite für die Einfassung genommen. Normalerweise also rechts auf rechts.


 In Schritten:
  1. Schablone zeichnen
  2. Stoffschichten aufeinander legen: Oberstoff, drei Lagen Handtuch oder Volumenvlies, Futterstoff. Das Füllmaterial sollte auf 1 cm Stärke kommen.
  3. Mit Abständen von 3 cm diagonal steppen, Stichlänge 4,5 mm. Dabei in der Mitte des Rechtecks beginnen und nach außen arbeiten. Also von rechts oben nach links unten beginnen. So verziehen sich die Lagen nicht.
  4. Schablone auflegen und mit mindestens 1,5 cm Nahtzugabe den Handschuh zuschneiden. Keinesfalls weniger - außer ihr habt noch ein jüngeres Kind im Haus oder wollt Deko.
  5. Den zweiten Teil des Handschuhs gegengleich (!) arbeiten.
  6. Beide Teile mit der Oberseite nach oben nebeneinander legen, die Daumen zeigen nach außen. Einfassband rechts auf rechts auflegen und annähen, Stichlänge 4,5 mm.
  7. Einfassband wenden, einschlagen und von Hand auf die Innenseite des Handschuhs annhähen. Wie das geht, zeige ich in diesem Post.
  8. Beide Teile mit den Futterstoffen nach innen und den Oberstoffen nach außen aufeinander legen und mit Einfassband und Nahtzugabe 0,5 zusammen nähen. Bei den Rundungen vorsichtig und langsam arbeiten. Immer wieder absetzen Band faltenfrei und nicht zu knapp legen und weiter nähen. In der Daumenfalte Naht verstärken.
  9. Einfassband wenden, einschlagen und von Hand annhähen.



Ich wünsche euch viel Spaß beim Nacharbeiten.
Das DIY funktioniert natürlich in jeder beliebigen Größe.

Unser Kleinster lief gestern den ganzen Tag immer wieder mit seinen Handschuhen durchs Haus,
drückte mich ganz fest "danke Mama, dass du mir die schönen Handschuhe gestrickt hast".
Stricken sagt er tatsächlich, das ist kein Tippfehler ;o).

Heute morgen gleich nach dem Aufstehen, als er so halb munter war 
und ihm die Handschuhe wieder einfielen,
drückte er mich nochmals und sagte
"danke, dass du mir die schönen Handschuhe gestrickt hast, 
liebste Mama von der ganzen großen Welt".

Da musste ich dann fast ein bisschen schlucken.




Alles Liebe für euch


Oberstoff: Kokka, aus meinem Fundus, damals via Frau Tulpe
Futterstoff: Tilda, aus meinem Fundus, damals via Charlottas
Füllmaterial: ein altes Handtuch
Einfassband: ein in Streifen gerissener Bettbezug, auch in diesem Post zu sehen.


Donnerstag, 17. September 2015

keepin´ hands busy und Geschichten eines Küchentischs

Hallo alle zusammen!

In diesen letzten schönen Spätsommertagen sitze ich stundenweise am Küchentisch, 
entwerfe Modelle, wähle die passenden Garne aus und trinke Earl Grey.
Das Radio spielt Musik. 




Mein Mann arbeitet zur gleichen Zeit in seiner Werkstatt an seinem Meisterstück,
der Hund liegt vor der offenen Tür, schaut abwechselnd bei mir und meinem Mann vorbei
 und freut sich, dass wir alle zusammen sind.

Vor fast einem Jahr begann mein Mann mit der Schule, die schon fast wieder vorbei ist.
Wie schnell die Zeit vergeht.



Das Meisterstück werden zwei Schreibtische für unser neues Büro, 
das wir uns bis Weihnachten tschakka! in meinem jetzigen Studio einrichten wollen.

Ich werde dann mit epipa in den Keller ziehen.
Dort ist ein großzügiger Raum bereit, 
renoviert und zum neuen Studio mit Fotoecke eingerichtet zu werden.
Yay!
Ick freu mir.



Bis dahin, so scheint es, müssen wir uns allerdings einmal durchs halbe Haus renovieren.
Es ist aus den 70ern.
Und auch, wenn retro inzwischen wieder en vogue ist und uns in Teilen auch gefällt, 
so gibt es doch hier und da Ecken, 
die möchten wir schon gern ins neue Jahrtausend katapultieren.

Während mein Mann nun also Kreissäge, Hobelmaschine
und Bandsäge laufen lässtbis die Kabel glühen,
sitze ich am Küchentisch und plane die nahe Zukunft.
Heute Mittag muss ich ihn wieder geräumt haben, denn dann kommen die Kinder von der Schule.
Wenn ich so darüber nachdenke, was dieser alte Küchentisch schon erlebt hat...

Jedes unserer Kinder hat seinen Babybrei darauf verpritschelt,
die Großen malten hier ihre ersten Buchstaben in die Hefte,
wir feiern Fest- und Geburstage auf dem inzwischen abgegriffenen Holz 
und sitzen gemütlich mit unseren Freunden zusammen.
Hier planen mein Mann und ich mit Stiften, Blöcken, Tabellen 
und einer Flasche Rotwein unser Leben und unsere Träume.
Hier schrieb ich bis spät in die Nacht meine ersten beiden Bücher
auch jeder einzelne Blogpost entsteht auf dieser Tischplatte, 
die in den Jahren eine Menge Kratzer, Filz- und Bleistiftspuren hinnehmen musste.
Ich finde es schon erstaunlich (und rührend) welche Geschichten ein Möbelstück erzählen kann.

Morgen kommt noch eine weitere hinzu.
Ich wurde gefragt, ob ich nicht mit einem jungen Mann 
aus der nahen Flüchtlingsunterkunft Lesen üben könnte.
Dies sei Voraussetzung für seinen Praktikumsplatz in zwei Wochen.
Das werden wir ab morgen an diesem Tisch machen.
 Er kann kaum ein Wort Deutsch und ich kein Arabisch,
ausser "hallo" und den vier Farben, die man zum Ansagen fürs Uno spielen braucht.

Das kriegen wir hin.


Montag, 7. September 2015

Fair Isle Boot Cuffs

Die letzten Tage zeigen es:
Der Herbst naht.

Wir haben zwar sicherlich noch ein paar warme und sonnige Tage zu erwarten,
doch es wird spürbar herbstlicher.
Dafür kann man mental nun bereit sein oder nicht, 
 zumindest die Garderobe sollten wir langsam aber sicher mit warmen Accessoires ergänzen.

In drei Tagen steht mein zweites Buch Häkeltraum & Winterzauber in den Regalen (juhujuhujuhu),
das euch viele wunderschöne Häkelmöglichkeiten bietet,
wie ihr euch für drinnen und vor allem auch draußen warm einhäkeln könnt.
Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal darin zu blättern.
Die Wartezeit zwischen Druckphase und Erscheinungstermin füllte ich 
mit Urlaub, Seele-baumeln-lassen, Gartenarbeit, Hund, Hühnern, Hasen, 
meinen Kindern und mit meinen Stricknadeln.

Nach einem halben Jahr mit Häkelnadeln war es wieder einmal schön,
gemütlich mit zwei Nadeln zu klappern.




Ich hatte mir schon lange vorgenommen, 
ein kleines Fair Isle Muster zu stricken.
Das ist zwar etwas aufwändiger, 
aber das Ergebnis belohnt wirklich alle Mühen.

 


In Lübeck kauften wir, wie schon seit einigen Jahren, 
die Herbst/Wintergarderobe der Kinder (ich erzählte hier davon)
und so konnte ich die Herbstaccessoires perfekt auf die neuen Kleider abstimmen.
Schön, schön, schön.




 Die neuen Gummistiefel in passender Größe wurden zwischenzeitlich geliefert. 
Als meine ersten billigen Stiefel nach zwei, drei Monaten mit dem Hund ihren Geist aufgaben,
schnappte ich mir einen Jagdbekleidungskatalog und suchte mir Stiefel heraus, 
die belastbar sind und gut aussehen.
Et voilá.
Seit Jahren tragen die Kinder und ich AIGLE.
Ich bin übrigens noch immer bei meinem ersten Paar, aber das nur am Rande.

Die Boot Cuffs für meine Tochter waren also nur noch Formsache.




Für unser Shooting suchten wir uns das Stoppelfeld eines benachbarten Bauern aus,
an dem wir täglich vorbei kommen.

Die Tage zuvor hatte es geregnet, 
das Feld war bereits gepflügt, die Erde war matschig.
Gummistiefeltag.
Ideale Voraussetzungen also, um die Kamera aus dem Sideboard,
die Mistgabel aus dem Schuppen, 
und den Zinkeimer aus dem Tomatenhaus zu holen,
und uns in weniger als fünf Minuten zur Location zu begeben.

Mist hatte der Bauer noch nicht verteilt - den müsst ihr euch einfach dazu denken.




Ich mag Boot Cuffs,
weil sie das Bein über den Stieferand hinaus wärmen
und vor Schmutz- und Wasserspritzern über den offenen Schaft in den Stiefel schützen. 
Ich mag ich sie aber auch deshalb, 
weil sie einfach ein nettes Accessoire sind.


 

Wenn ihr auch Lust bekommen habt, eigene Boot Cuffs zu stricken,
steht die Anleitung in meinem Ravelry Account für euch 
zum  download bereit.

Die Anleitung erklärt Boot Cuffs in der Größe XS,
durch Hinzufügen oder Verringern der Musterwürfel, 
sowie veränderte Garnstärken können die Cuffs für jede Größe angepasst werden.

Skills: 
Stricken mit dem Nadelspiel.
Außerdem sollte euch Fair Isle nicht gänzlich unbekannt sein.
Ihr müsst die Technik nicht perfekt beherrschen, die Boot Cuffs eignen sich auch gut zur Übung, 
aber das Mitführen des zweiten Fadens, sowie das Einweben solltet ihr schon einmal gemacht haben.

 Einsteiger müssen aber nicht verzweifeln: 
Dieses Video erklärt sehr schön, wie man zweifädig strickt.
 



Ich wünsche euch gutes Gelingen und viele schöne Abende an den Nadeln.

Alles Liebe und bis bald!
eure epipa


Die Bezugsquellen des Outfits findet ihr in diesem Post
Skinny Jeans: H&M
Gummistiefel: AIGLE Woody Pop 
für die Mama: AIGLE Aiglentine
Mistgabel: aus dem Schuppen
Zinkeimer: Zuhause einer Tomatenpflanze