Donnerstag, 26. Februar 2015

new favorite blocks

Diejenigen unter euch, die hier schon länger mitlesen, wissen es bereits.
Die Natur selbst und Natürliche Materialien sind etwas, 
das in unserem Alltag immer wieder seinen Platz findet.

Mit der Geburt unseres Ältesten begannen wir
 uns mit Natur und Natürlichkeit vermehrt auseinander zu setzen.
Woraus wird was gemacht, welche Inhaltsstoffe enthält dieses Lebensmittel/Produkt?
 Auslöser dafür und Katalysator der eigenen Sensibilität hierzu 
war der Gesundheitszustand unseres ersten Kindes noch vor der Geburt 
und in seinen ersten Lebensmonaten.
Sehr früh mussten wir uns, damals selbst noch sehr jung,
 mit dieser zusätzlichen Art von Verantwortung, 
dem Gedanken von Leben und Sterben, auseinander setzen.
Die folgenden Jahre waren ebenfalls sehr davon geprägt.


Diese harte Zeit haben wir inzwischen hinter uns gelassen.
Heute ist unser Ältester schon fast so groß wie ich.
Ich bin sehr dankbar dafür.




Durch die intensivere Beschäftigung mit dem Natürlichen
bekamen wir auch Einblick in einen ganz anderen Lebensstil, 
als wir ihn bisher gewohnt waren.
Was uns davon überzeugte und gefiel,
nahmen wir zusätzlich in unseren Alltag mit auf.
 
 Über die Jahre hat sich darum neben den Klassikern im Kinderzimmer
(Lego, Playmobil, HAMA Perlen, Autos...) auch eine stattliche Anzahl 
an bewusst gekaufter Kleidung und Spielzeug angesammelt.
Was mir besonders gut an der Qualität dieser Art gefällt, 
ist die lange Lebensdauer dieser Produkte.
Walkjacken, Strickpullover, Lederschuhe, Holztiere, Holzspielzeug, 
unser Kleinster lebt in einem von den Großen vererbten Schlaraffenland.

Etwas allerdings gibt es, das ich mir schon immer für meine Kinder,
seit dem ersten, gewünscht habe.
Irgendwie fand es aber bisher noch nicht den Weg zu uns.

Ich meine - die Bilder lassen es erahnen -
diese herrlichen bunten Bausteine in allen Farben des Regenbogens.




Als ich mir vor ein paar Wochen bei JOVA Kindersachen 
etwas für unsere Kinder aussuchen durfte 
griff ich darum auch mit einem erfreuten Kiekser 
mit beiden Händen in den Warenkorb.

Als das Paket schließlich geliefert wurde,
konnte ich es ehrlich gesagt selbst kaum erwarten, 
die Holzbausteine auszupacken.
Mit einem 
"jetzt mach mal die Augen zu und halte deine Hände auf 
- wir haben eine Überraschung für dich"
überreichten wir unserem Kleinsten die Bausteine.
"Augen auf".

Das waren sooo große Augen.

Was mir besonders gut gefällt, ist der Grip, den die Klötzchen haben.
Die leicht raue Oberfläche lässt das Holz noch als Holz fühlen
und gibt sogar etwas zusätzliche Standfestigkeit bei gewagteren Konstruktionen.

Man beachte den orangefarbenen Baustein unten rechts im linken Bild. :o)
Er hat noch eine ganze Menge weiterer Stockwerke ausgehalten, 
bevor unser Jüngster von vorn beginnen musste.




Nicht nur die ansprechende Haptik, 
auch die Farben verführen zum Spielen, Kombinieren und Musterlegen.
Irgendwann fand ich mich selbst neben meinem Jüngsten auf dem Boden knieend, 
kleine Holzklötzchen nach Farbfamilien und Komplementär-Farben sortierend wieder.

 Die beiden Großen fanden Spaß daran, 
Türme höher als unser Jüngster groß ist, zu bauen
oder eine riesige Dominostraße zu legen - unter etwas erschwerten Bedingungen.
 Erwartet mal Geduld von einem Dreijährigen.
Auch als Zäune für unseren Zoo aus Holztieren fanden sie bestens Verwendung.
 Die Bausteine sind also tatsächlich ein Gewinn für unser Kinderzimmer 
- jahaa und das Kind in mir, ich gebs ja schon zu.




Die Bausteine werden in einer schlichten hübschen Verpackung geliefert,
die sich sehr nett weiter verwenden lässt.
Das ist für mich ja auch immer wieder interessant.
Kartonagen-Bastel-Verpackungs-Lager: check. 

Im Paket enthalten sind ein süßer Retro-Netzbeutel für die Aufbewahrung
und wirklich viele viele Bausteine.
74 Bauklötze, davon 58 Farbplättchen und 16 Stufenbauklötze
 in insgesamt 29 (nach IN 71 zertifizierte und speichelechte) Farben.

Kleine Anekdote: Am ersten Tag passierte es wiederholt, 
dass die Kinder schon eine große Menge Steine verbaut hatten,
aber noch immer welche übrig waren.
Das war ein Gefühl, in etwa vergleichbar damit,
wenn man sich frühmorgens auf den Montag einstellt, 
um dann doch festzustellen, dass heute erst Sonntag ist.

Ohhhh toll.

Der Versand bei JOVA erfolgt ab einem Bestellwert von 20 Euro übrigens kostenfrei. 



 
Kleiner Praxis-Tip
Wenn den im Haushalt lebenden Kindern 
das Ausschütten mehr Spaß macht als das Einsammeln:
Abends einmal mit dem Staubsauger alles auf einen Haufen schieben.
Ist gut für den Rücken und man hat auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe... 
Wenn das mal nicht gesundes Effizienzbewusstsein ist.

liebe Grüße
eure epipa


*Dieser Post wurde inhaltlich 
freundlich unterstützt.

Freitag, 20. Februar 2015

something new


Ich weiß, dass sich für einige von euch heute ein Wunsch erfüllen wird.
Und ich freu mich, dass ich Wunschfee sein darf.

Der treue Leser wird sich bereits gewundert haben, 
warum sich hier schon wieder nix rührt.

Ständig schreibe ich von Shootings und Arbeit, 
aber Ergebnisse sind dafür wiederum eher wenig zu sehen.
"Was is´n das nun wieder für ein Post?"
Gebt es zu, der Gedanke kam euch ab und an.

Das wird auch in den nächsten paar Monaten so bleiben.
Aber es hat seinen Grund.




Yo!
Ick freu mir.
Ich bin natürlich inzwischen total cool und abgebrüht.

Alter Hase weiß wie´s läuft, gell.
Schlaflose Nächte, angebrannter Spinat, trial and error, 
inklusive dazugehörigem wieder und wieder Aufribbeln -
alles Geschichte.
Ich bin top organisiert, mein Team weiß was ich will,
Models wie Assistenten sind gebrieft,
Köchin, Haushälterin, Gärtner und Chauffeur haben ihre Anweisungen.
Das Schöne: Bei uns vereinen sich letztere allesamt in einer Person.

Der Wettergott wird täglich mit aufgegessenen Tellern bestochen.
Mein Geheimtipp für alle Fotografen und Autoren: 
Ich koche ausschließlich Lieblingsgerichte.
Alles, was grün und gesund ist, kommt erst wieder nach der Deadline auf den Tisch.

Es gilt Prioritäten zu setzen.





  Und während ich also wieder einmal mit einer Hand in der Pfanne rühre,
mit der anderen Schularbeiten unterschreibe,
Telefonate entgegen nehme,
dem Kleinsten Kind den auf volle Pulle aufgedrehten Salzstreuer 
in letzter Sekunde aus der Hand komplimentiere
 -er ist Pragmatiker und handelt gern ergebnisorientiert-,
zurück schraube und wieder reiche,
 mache ich mir zeitgleich Notizen.

Bei Zuhause selbst gemacht war ich noch mit losen Zetteln, 
gerne auch mit Rückseiten von Briefumschlägen und ähnlichem zufrieden.
Heute sind wir einen Schritt weiter.
Dieser heißt Moleskine.

Man wächst mit seinen Aufgaben.






Was ich diesmal aber total schön finde, ist, 
dass mein Mann und ich uns gemeinsam die Nächte um die Ohren schlagen.
ich über meinen Bildern.
Am gemeinsamen provisorischen Schreibtisch hört man Musik- und Tastengeklimper,
hin und wieder mal ein "du Schatz, schau mal, was meinst´n?".
Ich finde das herrlich.
Es war schon immer unser Traum, gemeinsam statt getrennt zu arbeiten.

Bei der Musikwahl gehen unsere Geschmäcker zwar gelegentlich auseinander, 
weshalb einer von uns dann Kopfhörer trägt ;o)
doch die Beatles oder Jethro Tull teilen wir uns wiederum gemeinsam.



 


Mein neues chices Stiftehalter-Pad habe ich übrigens heute schnell mal selbst gemacht, 
als die Kinder eine ausgiebige Bügelperlen-Session hatten.

War eigentlich gar nicht geplant, 
ich hätte nur ein paar Farben sortieren helfen sollen...

Hinterher waren ein Blick in die Ferne und großzügige Armbewegungen eine wahre Wohltat.
Wer von euch hat zuletzt im Makrobereich mit kleinen Pastikröhrchen herumgefummelt?
Ihr wisst, was ich meine. 

Aber eines ist gewiss:
Das war definitiv nicht mein letztes Projekt in diesem Bereich.

Mit schwarzen und weißen Perlen stehe ich bei den Kindern nun allerdings in der Kreide.

***

Ich fasse also zusammen:

epipa schreibt wieder ein Buch.
epipa hat ihr Faible für HAMA Perlen entdeckt 
und schuldet ihren Kindern vermutlich 1382 Perlen schwarz weiß


In diesem Sinne:
Ich freu mich auf die kommende Zeit
Wer mag, bleibt mir durch die etwas ruhigere Bloggerzeit treu und freut sich mit mir.

Liebe Grüße
habt ein schönes Wochenende

eure epipa




Freitag, 13. Februar 2015

picture of the week




Habt ein wunderschönes Wochenende.
herzliche Grüße
eure epipa



Dienstag, 10. Februar 2015

Kickstart in den Tag

Wenn am Morgen eine Viertelstunde fehlt, 
dann ist alles ein bisschen anders als sonst.

Husch, husch, husch anziehen,
husch, husch, husch frühstücken,
husch, husch, husch Brotzeit einpacken.
Mit einer Hand Töchterleins Haare flechten, 
die eigenen mittels Haargummi irgendwie in Form bringen und
mit der anderen noch schnell nach der Kaffeetasse angeln.

Während die Tür ins Schloss fällt, 
dem Gatten noch den Wunsch für einen schönen Tag zurufen.
Husch, husch, husch ins Auto,
Blick auf die Uhr - wunderbar - das war super Kinder!
 Den Schulbus schaffen wir noch.





Durch Schneeverwehungen kämpfen,
über Eisplatten balancieren
und beten, dass die Reifen Grip haben.

Im Kindergarten den zweiten Handschuh suchen, 
das waren daheim doch noch zwei...?
Die Kindergärtnerin kann aushelfen.
Küsschen fürs Kleinste Kind, winken, nach Hause fahren, 
der Puls nimmt langsam normale Geschwindigkeit an.

In der Garage den fehlenden Handschuh finden.
Da bist du also.




 Auf dem Küchentisch liegt ein Zettel.
"Ich wünsch dir einen schönen Tag.
Trink nochmal in Ruhe einen Kaffee (siehe Herd). ..."

Dort ist alles vorbereitet,
ich brauche nur noch einschalten.

Und das mache ich dann auch. 




Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Und egal ob mit oder ohne Kickstart
und egal wo ihr gerade seid,
holt euch ein Tässchen Kaffee oder Tee
und genießt eine Viertelstunde nur für euch.

Liebste Grüße
eure epipa





Tassenwärmer zum Nachstricken: Post hier, Anleitung zum Download hier
Kerzenhäuschen, Untersetzer: DIY
Zweige: von Abschnitten
Notizbuch: Moleskine
Wasserkessel, Tasse: Flohmarkt
Fenster: mein Mann
Häkeldeckchen: von Oma



Dienstag, 3. Februar 2015

Winter Picknick


Während der Arbeit an meinem Buch Zuhause selbst gemacht
machten wir die Erfahrung, dass wir grundsätzlich nach jedem Outdoor-Shooting hungrig waren.
Wenn das Thema nicht ohnehin gerade ein Picknick oder eine kleine Knabberei beinhaltete,
 hatten wir zusätzlich zu unserer Ausstattung und Ausrüstung 
auch immer etwas zu Essen dabei.




Nichts war und ist schöner als hinterher entweder 
die Requisiten oder eben den Picknick-Korb zu plündern.

Im Sommer sind das naturgemäß kühle oder gekühlte Lebensmittel und Getränke.
Im Winter, nun da ist es wie in diesem Fall Nudelsuppe.




Heute zeige ich euch ein Nach-dem-Shooting-Winter-Picknick.

Über diese süßen kleinen Thermoskannen stolperte ich ganz zufällig
vergangenen Dezember kurz vor Weihnachten. 

Ich finde sie deshalb so süß, 
weil sie mich an die Thermoskannen in meiner Kindheit erinnern, 
als meine Mutter mit uns im Winter in den Wald oder auf den Schlittenberg ging.
Sie kochte daheim gesüßten Früchtetee 
und packte dazu auch immer irgendetwas zu essen ein.

Jede, wirklich jede, Mahlzeit schmeckte nach einem solchen Ausflug einfach zu köstlich.
Und wenn es nur ein Salamibrot mit Käse war.




Irgendwann einmal erzählte eine Bekannte in geselliger Runde, 
dass in ihrer Kindheit die Mutter in diesen Kannen immer die Suppe 
während des Skifahrens warmgehalten hatte.

Ich hatte das ganz vergessen, 
doch als ich die kleinen Thermoskannen sah, fiel es mir sofort wieder ein.
Sofort hatte ich das Bild vor Augen, wie wir im Winter (eben jetzt) 
draußen (eben dort) 
nach allerlei Aktivitäten (Spaziergang, Schlittenfahren, Shooting...) 
mit den Kindern ein Winter Picknick machen würden.

Das nennt man dann wohl einen klassischen Spontankauf.




Nach Auffassung der Kinder besteht übrigens 
die beste Nudelsuppe der Welt
aus ganz viel Nudeln mit einem Hauch von Suppe.

Das ist die Lieblingssuppe.



Schauplatz dieses kleinen Shootings ist übrigens unser "Chalet" :o).
Das ist die kleine versteckte Sitzecke zwischen Hasenstall und Hühnerhaus, 
die mein Mann gebaut hat.
Ich mag diese kleine Nische sehr.
Im Sommer sitzen wir hier gern beim lesen, sehen den Hühnern beim picken zu
und den Hasen beim mümmeln.
Im Winter ist es dazu zwar auf Dauer etwas zu kalt,
doch ab und an packen wir ein paar Sachen zusamen und machen es uns dort gemütlich.

Die Sitzfläche der Bank war ursprünglich mal ein Bartresen,
das alte Kastenfenster haben wir von einem Abriss
und das Hufeisen fand ich vergangenen Herbst bei einem unserer Spaziergänge.

Liebe Grüße
eure epipa