Freitag, 6. März 2015

grown - ein Hühnerpost


Wollt ihr wissen, was aus unseren kleinen watteweichen Flauschbällchen geworden ist?

Kaum vergeht ein halbes Jahr,
sind neun kleine Küken zu neun großen Junghühnern herangewachsen.

  Inzwischen ist die Rasselbande groß, zwar noch nicht ganz fertig, 
man sieht ihnen den jugendlichen Schlaks noch an,
aber eindeutig groß.




Bei uns heißen sie noch immer die Küken
Da das aber nicht mehr so ganz der Realität entspricht, 
hat sich seit einiger Zeit der Zusatz eingebürgert
 die Küken - die keine mehr sind.
Wir könnten auch Junghühner sagen, aber das wäre wohl zu einfach.
Da ist man ja gleich durch.





Was uns besonders freut:
Wir haben keins verloren und alle gut über den Winter gebracht.

Ein kleiner Rückblick









Hier, hier und hier erzählte ich bereits von unserem Abenteuer
mit unserer Glucke, unbedingt Küken haben wollte.




Alle, bis auf eines, haben die hübsche schwarz/weiß columbia Zeichnung ihrer Brahma-Eltern bekommen.
 Es waren auch Sundheimer, Marans und Vorwerkdamen beteiligt, 
die beiden letzteren schlagen aber nicht so recht durch.

Das einzige, Küken, das von jeher farblich aus der Reihe tanzt, ist weiß.
Es ist das erklärte Lieblingsküken.
Natürlich lieben wir sie alle, 
aber dieses ist schon ganz besonders süß.

Es ist ein Hahn.
Also er ist ganz besonders süß.




Wie alle unserer Hühner ist er sehr zutraulich.

Wir haben zwar auch Hühner,
die nicht unbedingt gesteigerten Wert auf stundenlange Streicheleinheiten legen,
doch die meisten von ihnen genießen es, aus der Hand zu fressen 
oder auch mal auf dem Knie sitzen.

Als ich eines Abends beim abendlichen Routinerundgang, 
 gar nicht mehr aus dem Hühnerstall zurück kam, 
ging mein Mann mir hinterher, da er befürchtete, mir sei etwas passiert.
Tatsächlich hatte sich eine der Junghennen auf mein Knie gesetzt
 und wir haben uns unterhalten.

Ja, ich gebe es zu, ich rede mit Hühnern.
Und sie mit mir.
Das hat sich im Laufe unseres Zusammenlebens so ergeben.

Man möchte schließlich nicht unhöflich sein.




Inzwischen konnten wir auch ausmachen, 
wer von unseren Jungen was ist.
In den ersten Tagen versuchte ich mit der Feathersexing Methode eine vorsichtige Prognose
und kam auf 8 Hennen und 1 Hahn.
Das musste ich allerdings revidieren.
Wie es jetzt steht, haben wir 5-6 Hähnchen.

 Das wird auf die Dauer natürlich eng mit so vielen Hähnen auf einem Raum.
Da ich hier viele Hühnerhalter, bzw. Hühnerhalter in Planung mitlesen:
wenn jemand von euch noch einen Hahn möchte, 
wir würden sie in gute Hände abgeben.

Selbst können wir leider keinen unserer Süßen behalten 
sonst wäre das mit Sichereit unser hübscher weißer Casanova geworden,
aber wir haben bereits einen Hahn.




Gestatten?

Gustav 
(bitte mit französichem Akzent zu lesen, also Güstaf)
Banausen nennen ihn Gustl.

Bei der Vorbereitung dieses Posts fiel mir auf, dass ich ihn noch gar nicht vorgestellt habe.
Hoppala.

Wir haben ihn von demselben Hühnerhalter, 
von dem wir auch schon unsere Bruteier bekommen haben.
Da er selbst einen adulten Hahn und drei Junghähne hatte,
haben wir ihn vor dem Topf gerettet.

Doch Gustavs Geschichte muss ich ein anderes Mal erzählen, 
das sprengt hier sonst den Rahmen.

Bis dahin liebe Grüße,
habt ein schönes Wochenende

eure epipa-Familie

Kommentare:

  1. Sehr schöne Bilder von Eurem "Nachwuchs"!
    Der weiße Hahn ist echt ein hübsches Kerlchen.
    Liebe Wochenendgrüße, Kerstin

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  2. Ach ich mag dieses Federtier so gerne <3 Tolle Bilder und es ist bestimmt ganz toll ihnen beim wachsen zu zu schauen!

    Alles Liebe
    Camilla

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  3. Hühnerbilder....mehr davon!!!
    Ich bin diesem Federvieh ja auch verfallen - leider nur passiv. Würde ich anders wohnen, hätten hier auch schon längst Hühner Einzug gehalten.
    Toll, eure FamilienHühnerBande! Und auch toll, dass sie fast wie Familienmitglieder bei euch aufwachsen und leben dürfen.
    Herrlich!
    Liebe Grüße!
    Karin

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  4. Ohhhh eure Flauschebälle sind so süß und wirklich schon groß geworden :-). Ich habe nur Keramikhühner im Haus zwecks Osterdeko. Hätte gerne lebenede Hühner aber leider nicht den Platz dafür. Sonst hätte ich euch sicher eins abgenommen.
    Liebe Grüße
    Diana

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  5. zack, ein halbes Jahr rum und die kleinen Flauschbällchen machen kikerikiii :)
    leider, leider ist es mit meinem Hühnerstall noch nicht so weit - wir müssen ja erst mal das Haus fertigbauen bevor ich mit meinem Hühnerstall + Gehege kommen darf ....
    aber dann ............ kikerikiiiiii :))
    liebe Grüße
    Manu

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  6. wunderbar! leicht neidische Grüße aus der Stadt!

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  7. Liebe Epipa,
    Was für ein wunderschöner Hühner Post :-)
    Da geht einem richtig das Herz auf...
    Die Hühnerhaltung wäre ein absoluter Traum von mir.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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  8. Das ist wirklich schön, zu lesen was aus den kleinen Flauscheküken geworden ist. Hübsch sind sie auf alle Fälle geworden und hätte ich einen größeren Garten würde es mich schon in den Fingern jucken, auch Hühnerhalterin zu werden.
    Es macht auf alle Fälle Spaß von euren Zwiegesprächen und dem stolzen Hahn "Güstav" zu lesen.
    Habt ein schönes Wochenende
    Herzliche Grüße
    Jutta

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  9. So werden aus kleinen - Küken - große Hüner. Die Natur hat ihren Weg und es ist schön zu sehen wie alles gedeiht. Die Bilder geben das so gut wieder und "Güstav" ist mein Held. Er ist so schön! Liebe Grüße Gabi

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  10. Liebe Epipa,
    ich liebe die Hühnerposts, so bin ich ( da selbst Hühnerhalter) auch erst auf diesen wunderbaren Blog aufmerksam geworden und freue mich immer ganz besonders über das Federvieh.( aber auch über alles andere.)
    Liebe Grüße aus Lothringen

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